IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad

Die Radlobby IGF ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Wien. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen. Gemeinsam mit der ARGUS treten wir in Wien als "Radlobby Wien" auf. Mit allen anderen Radinteressensvertretungen Österreichs haben wir 2013 die "Radlobby Österreich" gegründet, die auf Bundesebene tätig ist.

Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!

Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewusst und mit Freude. Wir werden immer mehr!

Autofreier Tag: 5.000 beim 8. RasenAmRing trotz Regens!

Rasen am Ring wurde bereits zum achten Mal von der Plattform “Autofreie Stadt” unter Beteiligung der Radlobby durchgeführt, wie immer am Internationalen Autofreien Tag dem 22. Sept. 2014. Diesmal wars ein Montag! Von 12 bis 19 Uhr und von der Oper bis zum Schottentor war der Ring von Autos befreit: Naturrasen statt Asphalt, Leben statt Stau, Picknick, Live-Musik, Infos, Kinderprogramm auf der begrünten autofreien Ringstraße. Der Regen hat zwar einen Strich durch die Erwartungen an hohe BesucherInnenzahlen gemacht, aber dennoch wurde sichtbar, wie lebenswert der Ring sein kann ohne Automassen. Die Plattform trat damit für einen autobefreiten Ring und gegen die umweltschädliche Lobau-Autobahn durch den Nationalpark Donau-Auen ein. Denn Autoverkehr kostet alle ÖsterreicherInnen Steuergeld, Lebensqualität und Gesundheit. Genießt mit uns Ruhe, Raum und gute Luft am Ring. So kann sich menschenfreundliches Stadtleben anfühlen!

RasenAmRing braucht noch weitere Spendenunterstützung HIER!

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Streetlife Festival am 13. und 14.9.2014

Kommendes Wochenende findet in Wien erstmals ein Streetlife Festival statt, mit einem vielfältigen Programm rund um kulturelle Ausdrucksformen und sportlichen Aktivitäten im öffentlichen Raum und zeitgemäße Mobilität. Damit soll auch dem öffentlichen Diskurs über Straßen in der Stadt von morgen eine Plattform geboten werden. Das Festival findet als Auftakt zur Europäischen Mobilitätswoche am 13. und 14. September in der Babenbergerstraße zwischen Museumsquartier und Ring statt.

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Erste Pläne für Wiener Rad-Langstrecken präsentiert

uebersichtsgrafik_klDas Magistrat der Stadt Wien hat endlich die Grundlagenpläne für Langstrecken-Korridore hier veröffentlicht und damit den ersten offiziellen Schritt getan, um sich dem internationalen Trend nach hochwertigen Verbindungen für RadpendlerInnen  quer durch Städte und über Stadtgrenzen hinaus anzunähern. Die drei Korridore Nord / West / Süd wurden ebenso langwierig erhoben und verhandelt wie die Kriterien für “qualitativ hochwertige Langstrecken”. Die Ergebnisse sind noch nicht konkret genug um sie tatsächlich beurteilen zu können. Denn erst die Detailumsetzung gegen althergebrachte Widerstände wird an den Knackpunkten zeigen, was Qualität in Wien bedeuten kann. In den lokalen Erhebungen zur Grundlagenphase war die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) eingebunden, nun erwarten wir dass unsere Beiträge für eine gute Umsetzung ebenso einfließen können!

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Wir radeln zum BioHof-Fest!

Bereits zum dritten Mal sorgt die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) für eine begleitete, autofreie Anreise zum ADAMAH BioHof-Fest in Glinzendorf! Am 6. & 7. September findet das beliebte Fest statt, an beiden Tagen treffen wir uns jeweils um 11h & 14h bei der U2 Station Aspern Nord, um gemütlich im Familientempo die kurzen 12 km zum BioHof zu radeln. Alle BesucherInnen sind herzlichst zum Mitradeln eingeladen! Also, radamah?

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Ein schöner Fahrradsommer mit Rücksicht!

Der Sommer bringt Sonnenschein, verstopfte Urlauberautobahnen und dadurch entlastete Stadtstraßen mit sich. Regelmäßig hat er auch ein Loch zu füllen, dazu scheint immer wieder der Begriff “Radrowies” geeignet zu sein. Die Radlobby möchte aus diesem Anlass heuer präventiv auf zwei wichtige Kernbegriffe hinweisen: Rücksichtnahme und Verhältnismässigkeit.Rücksicht ist eine wichtige Verhaltensregel für alle VerkehrsteilnehmerInnen, wir fordern gerade Radfahrende dazu auf, sich diese Tugend zu eigen zu machen und sich besonders gegenüber den FußgängerInnen als schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen regelkonform und zuvorkommend zu verhalten!”, appelliert daher Alec Hager als Sprecher der Radlobby.

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Gemeinsam stellen Rad- und Fußverkehr das umweltfreundliche Rückgrat urbaner Mobilität dar, gegenseitige Konflikte sollten daher vermieden werden, was natürlich auch die konfliktstellenfreie Radwegeplanung betrifft. Der Apell zur Verhältnismäßigkeit richtet sich an die ProduzentInnen medialer Inhalte: …weiterlesen »

Horrormeldung ist eine Zeitungsente

Österreich 29.7.2014Am 29.Juni vermeldete die Zeitung “Österreich” in ihrer Wiener Ausgabe “14 Tote bei Radunfällen”. Dabei handelt es sich um eine Falschmeldung! Nur zwei der im Artikel genannten Unfälle betrafen tatsächlich das Fahrradfahren, die anderen zwölf waren tödliche Unfälle von KfZ-LenkerInnen und FußgängerInnen. 14 getötete RadlerInnen wäre die Anzahl aller tödlich verunglückten RadfahrerInnen in Wien in den letzten 8 Jahren zusammengerechnet!

Die größten Konfliktstellen für Fuss- und Radverkehr

Die Mobilitätsagentur hat zur Einsendung von Konfliktstellen für Fuss- und Radverkehr aufgerufen, bis 7. Juli wurden über 500 via Open Street Maps eingesandt. Dass es viel davon gibt wurde ebenso bestätigt wie die lange bekannten Hotspots. Die Auswertung, hier publiziert durch die Kronenzeitung, zeigt die Top-Ärgernisse: Urania, Schwarzenbergplatz, Operngasse, Ubahn-Station Margaretengürtel, Ring… Natürlich sind Radwegbemalungen nicht die Lösung, die Aufstellung zeigt dass diese Orte verkehsorganisatorsich entschärft werden müssen. Im Interesse von Fuss- und Radverkehr.

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Die Radlobby-Kampagne: Abstand macht sicher!

Mangelnde Seitenabstände überholender Autos  erschrecken RadfahrerInnen. Abrupt geöffnete Autotüren stellen für Radfahrende eine signifikante Gefahr dar.  Wem durch solche Situationen das Radfahren gefährlich erscheint, fährt nicht gerne weiter Rad. Die Radlobby hat aus diesen Gründen eine Kampagne ins Leben gerufen, die wichtige Bewusstseinsveränderungen bei KFZ-LenkerInnen und RadlerInnen bewirken möchte und auch den Gesetzgeber miteinbezieht: radlobby.at/abstand

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Ottakringer Straße mit „Goldene Speiche 2013“ prämiert

Erstmals wurde von der Radlobby Wien (IGF & ARGUS) der neue Preis für die beste Radverkehrslösung in Wien vergeben. Die Bezirke Hernals  und Ottakring, Magistrate 28 & 46 und Wiener Linien haben für die beradelbaren Haltestellenkaps in der Ottakringer Straße gewonnen! Wien hatte ja das RadJahr 2013 ausgerufen, die internationale Velo-city Konferenz veranstaltet und jährlich 4,5 Millionen Euro in Radinfrastruktur investiert. Um die Produkte dieser Bemühungen einer Beurteilung durch die radelnden NutzerInnen zu stellen, hat die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) zur Wahl der besten Radverkehrsmaßnahmen aus dem vergangenen Jahr aufgerufen. Der Preis dafür: die “Goldene Speiche 2013”. Dreißig Radverkehrslösungen wurden online nominiert und über 400 Stimmen vergeben.

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Gemeinsames Positionspapier zu Fuss- und Radverkehr

fusspositionspapier_kleinUnter dem Titel “Aktive Mobilität braucht Attraktivität und Sicherheit” haben die Radlobby Österreich und walk-space.at, der österreichische Fussgängerverein, ein gemeinsames Positionspapier zu Fuß‐ und Radverkehr in Österreich nach Schweizer Vorbild verfasst. Es wurde beim Radgipfel in Bregenz von beiden Vereinen präsentiert und soll die Weichen stellen für eine tatsächlich menschenfreundlche Verkehrspolitik in Österreich. Das Papier (DOWNLOAD) formuliert das Ziel, die Infrastruktur‐ und Rahmenbedingungen für aktive Mobilität zu verbessern und sicherer zu gestalten. Generell wird ein Paradigma der Verkehrsgestaltung für alle – auch die schwächeren – Bevölkerungsgruppen, ein „Design für Alle“, angestrebt.

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