IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad

Die Radlobby IGF ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Wien. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen. Gemeinsam mit der ARGUS treten wir in Wien als "Radlobby Wien" auf. Mit allen anderen Radinteressensvertretungen Österreichs haben wir 2013 die "Radlobby Österreich" gegründet, die auf Bundesebene tätig ist.

Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!

Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewusst und mit Freude. Wir werden immer mehr!

Ein schöner Fahrradsommer mit Rücksicht!

Der Sommer bringt Sonnenschein, verstopfte Urlauberautobahnen und dadurch entlastete Stadtstraßen mit sich. Regelmäßig hat er auch ein Loch zu füllen, dazu scheint immer wieder der Begriff “Radrowies” geeignet zu sein. Die Radlobby möchte aus diesem Anlass heuer präventiv auf zwei wichtige Kernbegriffe hinweisen: Rücksichtnahme und Verhältnismässigkeit.Rücksicht ist eine wichtige Verhaltensregel für alle VerkehrsteilnehmerInnen, wir fordern gerade Radfahrende dazu auf, sich diese Tugend zu eigen zu machen und sich besonders gegenüber den FußgängerInnen als schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen regelkonform und zuvorkommend zu verhalten!”, appelliert daher Alec Hager als Sprecher der Radlobby.

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Gemeinsam stellen Rad- und Fußverkehr das umweltfreundliche Rückgrat urbaner Mobilität dar, gegenseitige Konflikte sollten daher vermieden werden, was natürlich auch die konfliktstellenfreie Radwegeplanung betrifft. Der Apell zur Verhältnismäßigkeit richtet sich an die ProduzentInnen medialer Inhalte: …weiterlesen »

Die größten Konfliktstellen für Fuss- und Radverkehr

Die Mobilitätsagentur hat zur Einsendung von Konfliktstellen für Fuss- und Radverkehr aufgerufen, bis 7. Juli wurden über 500 via Open Street Maps eingesandt. Dass es viel davon gibt wurde ebenso bestätigt wie die lange bekannten Hotspots. Die Auswertung, hier publiziert durch die Kronenzeitung, zeigt die Top-Ärgernisse: Urania, Schwarzenbergplatz, Operngasse, Ubahn-Station Margaretengürtel, Ring… Natürlich sind Radwegbemalungen nicht die Lösung, die Aufstellung zeigt dass diese Orte verkehsorganisatorsich entschärft werden müssen. Im Interesse von Fuss- und Radverkehr.

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Die Radlobby-Kampagne: Abstand macht sicher!

Mangelnde Seitenabstände überholender Autos  erschrecken RadfahrerInnen. Abrupt geöffnete Autotüren stellen für Radfahrende eine signifikante Gefahr dar.  Wem durch solche Situationen das Radfahren gefährlich erscheint, fährt nicht gerne weiter Rad. Die Radlobby hat aus diesen Gründen eine Kampagne ins Leben gerufen, die wichtige Bewusstseinsveränderungen bei KFZ-LenkerInnen und RadlerInnen bewirken möchte und auch den Gesetzgeber miteinbezieht: radlobby.at/abstand

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Ottakringer Straße mit „Goldene Speiche 2013“ prämiert

Erstmals wurde von der Radlobby Wien (IGF & ARGUS) der neue Preis für die beste Radverkehrslösung in Wien vergeben. Die Bezirke Hernals  und Ottakring, Magistrate 28 & 46 und Wiener Linien haben für die beradelbaren Haltestellenkaps in der Ottakringer Straße gewonnen! Wien hatte ja das RadJahr 2013 ausgerufen, die internationale Velo-city Konferenz veranstaltet und jährlich 4,5 Millionen Euro in Radinfrastruktur investiert. Um die Produkte dieser Bemühungen einer Beurteilung durch die radelnden NutzerInnen zu stellen, hat die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) zur Wahl der besten Radverkehrsmaßnahmen aus dem vergangenen Jahr aufgerufen. Der Preis dafür: die “Goldene Speiche 2013”. Dreißig Radverkehrslösungen wurden online nominiert und über 400 Stimmen vergeben.

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Gemeinsames Positionspapier zu Fuss- und Radverkehr

fusspositionspapier_kleinUnter dem Titel “Aktive Mobilität braucht Attraktivität und Sicherheit” haben die Radlobby Österreich und walk-space.at, der österreichische Fussgängerverein, ein gemeinsames Positionspapier zu Fuß‐ und Radverkehr in Österreich nach Schweizer Vorbild verfasst. Es wurde beim Radgipfel in Bregenz von beiden Vereinen präsentiert und soll die Weichen stellen für eine tatsächlich menschenfreundlche Verkehrspolitik in Österreich. Das Papier (DOWNLOAD) formuliert das Ziel, die Infrastruktur‐ und Rahmenbedingungen für aktive Mobilität zu verbessern und sicherer zu gestalten. Generell wird ein Paradigma der Verkehrsgestaltung für alle – auch die schwächeren – Bevölkerungsgruppen, ein „Design für Alle“, angestrebt.

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Mitgliedschafts-Aktion im Juni: 10€ RADbatt!

radbatt_websujet_275x310 KopieVon 1. Juni bis 1. Juli läuft die Aktion “10 Euro RADbatt“: Registrierte User von RADpublik.at und von RadeltZurArbeit.at erhalten ein Codewort, mit dem sie im Juni um 10€ vergünstigt Mitglied werden können bei der IGF und andren RADLOBBY-Vereinen.

Einfach dort Codewort holen und  das Codewort bei der Mitgliedsanmeldung HIER angeben.

Wir freuen uns über eure Unterstützung für unsre Arbeit!

Migrantinnen-Radkurse der Radlobby im 3. Jahr

Bereits 2011 hat die IGF gemeinsam mit dem Integrationsverein “Piramidops” die ersten Anfängerinnen-Kurse veranstaltet, um Frauen mit migrantischem Hintergrund, die bisher noch keine Möglichkeit zum Radfahren hatten, das beizubringen was sie so gerne können würden und ihre Selbständigkeit und Mobilität erhöht: Radeln. Dafür bekamen wir den “Integrations-Staatspreis Sport”, seitdem haben wir dieses Kursangebot mit Unterstützng der Mobilitätsagentur Wien weiter ausgebaut, auch für den ÖAMTC führen wir in dieser Saison in Wien zwei solche Kurse durch. Nachfrage und Begeisterung sind groß, auch das Medienecho nimmt zu wie hier in der Wiener Zeitung:

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Mahü: Baustellen-Umwege für RadlerInnen

Die Mahü wird zur autoverkehrsberuhigten Begegnunsgzone und zur beradelbaren Fuzo, und das ist gut so! Das geht nicht ohne Baustellenbelastung, denn die Mahü wird dafür niveaugleich gepflastert und gestalterisch aufgewertet. Für die erste Bauphase, die am 19.5. startet, bietet die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) zur Orientierung einen Online-Plan mit den Baustellen und von uns empfohlenen Umfahrungen, sowie Umleitungsbeschilderungen entlang dieser drei wichtigsten Umfahrungen. Leider wurde für die Umbauphase seitens der Stadt Wien und des siebten Bezirks keine vollwertige Ausweich-Radstrecke über die Lindengasse ermöglicht, obwohl wir vehement auf den Bedarf hingewiesen haben. Das macht die Mahü-Umwege etwas weiter, aber es klappt dennoch! Und natürlich ist in den Baustellenbereichen gehen und Rad durchschieben erlaubt.

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Download in Druckversion A4 HIER.

Weitere Baustelleninfo hier … …weiterlesen »

29. Mai: Festival Radln zum Tomorrow Festival!

tf-festivalradln-stickerDas GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL geht von 29. Mai bis 1. Juni 2014 am Gelände des nie in Betrieb genommenen AKW Zwentendorf in die nächste Runde. Die RADLOBBY ÖSTERREICH beteiligt sich als Kooperationspartner bei der abgasfreien Anreise nach Zwentendorf, dem Festival Radln!

Festivals machen Spaß und auch die Anreise zu ihnen kann umweltfreundlich gestaltet werden, hat GLOBAL 2000 erkannt: “Ja, sie kann sogar zu einem Teil des Festivals werden und dem Erlebnis Festival eine neue Facette geben.” Wir sind ganz dieser Meinung und helfen mit, dass die Radanreise heuer von Wien und Niederösterreich am 29.Mai. rund wird, mit Soundmobilen, Anhängern und Raderfahrung.

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Ausstellung über die “Good City”: Von Kopenhagen lernen!

Der Titel der Ausstellung, die am 12.6. eröffnet, lautet “The Good City – Visionen für eine Stadt in Bewegung” und lässt uns von der Fahrrad-Musterstadt Kopenhagen lernen: Fast 40 % der Bevölkerung fahren täglich mit dem Rad zur Arbeit, in die Uni oder in die Schule. Das Fahrrad ist weltweit zu Kopenhagens Markenzeichen geworden. Doch in einer stetig wachsenden Stadt mit stetig wachsendem Verkehrsaufkommen gibt es auch für den Radverkehr viele Herausforderungen. Die Ausstellung „The Good City“, die die Botschaft & Ständige Vertretung Dänemarks in Zusammenarbeit mit der Radlobby Wien  (IGF & ARGUS) präsentiert, zeigt diese aktuellen Herausforderungen und erforscht gleichzeitig die Möglichkeiten, wie das Fahrradfahren zur Veränderung hin zu besseren Städten mit weniger Verkehrsproblemen und mehr Platz zum Leben beitragen kann. …weiterlesen »

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