IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad

Die Radlobby IGF ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Wien. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen. Gemeinsam mit der ARGUS treten wir in Wien als "Radlobby Wien" auf. Mit allen anderen Radinteressensvertretungen Österreichs haben wir 2013 die "Radlobby Österreich" gegründet, die auf Bundesebene tätig ist.

Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!

Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewusst und mit Freude. Wir werden immer mehr!

Radlobby IGF wünscht schöne Feiertage – mit Radschneeflocke!

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Die Radlobby verabschiedet sich in die Weihnachtspause und wünscht allen schöne Feiertage und genug Radelkilomter im Gegengewicht zum Festtagsschmaus! Falls der Schnee weiterhin ausbleibt, haben wir eine Radschneeflocke zum Selberbasteln hier zum DOWNLOAD, die sich auch wunderbar als Weihnachtsfensterschmuck macht…

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Radlobby-Hilfsaktion: RadlerInnen helfen Radlerin

Die Weihnachts-Hilfsaktion von IGF & der Facebook-Gruppe “Radfahren in Wien” braucht eure Unterstützung: Bitte spendet, teilt, mailt! Bis 24.12. wollen wir 2.500 € für Fr. Dullahis Zahnprothese sammeln, die Hälfte davon war am 17.12. bereits auf unserem Spendenkonto. Schaffen wir das bis 24.12.? Fr.Dullahi kommt aus dem Sudan und lebt als anerkannter Flüchtling in Österreich. Sie hatte im Sommer einen Unfall mit dem Fahrrad ohne fremde Einwirkung und ist dabei so unglücklich gestürzt, dass sie vier Zähne in der Mitte des Oberkiefers verlor.

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Verbesserte Radwegführung bei U4 Margaretengürtel fertig

Die Umbauarbeiten am Wiental-Radweg bei der U-Bahn Station Margaretengürtel sind offensichtlich fertiggestellt, damit wurde eine berüchtigte Konfliktstelle entschärft. Der Radweg wird nun (wie von Fahrrad Wien angekündigt)  nicht mehr am U4-Ausgang vorbeigeführt, was oft zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden geführt hat. Die Radfahranlage wird nun parallel zu den Straßenbahnschienen geführt, eine neue Querung mit neuer Ampel über den Gürtel wurde geschaffen. Durch die neue Streckenführung entfallen drei 90 -Grad Kurven und zahllose Konflikte .

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Foto: Margit Palman

Verbesserung mit Sicherheitseffekt: Augartenbrücke

Zahlreiche RadlerInnen nutzen regelmäßig die Augartenbrücke, die bisher stadtauswärts mit zwei KFZ-Spuren und schmalem Mehrzweckstreifen geplagt war. Nun wurde eine klare Steigerung der Radverkehrssicherheit hergestellt, die durch die Reduktion auf einen KFZ-Fahrstreifen und die Verbreiterung des Radstreifens auf 1,6m erzielt wurde. Zitat aus einer Rückmeldung einer Radlerin: “Ich fahre dort täglich, habe mich immer gefürchtet, das ist jetzt um Lichtjahre besser!” Zwar wären weitere Sicherheitsverbesserungen erzielbar gewesen, wenn die Sperrfläche, die zur Absicherung eines ohnehin getrennten Gleiskörpers nicht nötig wäre, zwischen Radstreifen und KFZ-Fahrspur aufgebracht worden wäre. Aber auch so ist das ein wichtiger Schritt zur Radfreundlichkeit!

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Tee, Keks und Kettenöl am 11.12.: Danke fürs Winterradeln!

Bereits zum fünften Mal kommt die Weihnachtsaktion der Radlobby Wien mit “Keks & Kettenöl” zu den RadlerInnen direkt an den Radweg. Diesmal am 11.12. um 17h an den Radweg Operngasse, den ja laut Zählstelle heuer schon über 1 Million RadlerInnen genutzt haben. Wir sagen damit “Danke!” an alle , die auch im Winter Rad fahren und der Stadt Wien zu mehr Lebensqualität verhelfen. Zahlreiche RadlerInnen kamen  in den letzten Jahren bei Wintertemperaturen vorbei und freuten sich über unser selbstgebackenes Radl-Gebäck, den heißen Tee und die Notversorgung mit Kettenöl und Luftdruck.

Tee, Keks und Kettenöl 2014 | Operngasse bei TU (Ecke Treitlgasse) | 17h-18h

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Jahresrückblick 2014 der Radlobby Wien (IGF & ARGUS)

Das Jahr 2014 ist fast vorbei: Zeit um zurückzublicken auf ein ereignisreiches hochaktives Jahr der Radlobby-Wien-Vereine IGF & ARGUS. In den lezten Jahren hatten wir ja einen bunten Jahresbericht mit Spiel produziert – heuer gibt es ihn wieder, diesmal für ganz Österreich. Mit dabei: die bunte verspielte Österreich-Radrundfahrt zum Würfeln. Mitglieder finden den Bericht in ihrer Post, hier gibts ihn zum DOWNLOAD. Und weiter unten in diesem Artikel hier könnt ihr die Highlights aus Wien Revue passieren lassen …

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Radverbesserungen für die Josefstadt: Politikrundfahrt

Die Radlobby-Gruppe Josefstadt führte am 17. November mit Bezirkspolitikern eine Befahrung der Hauptradroute Pfeilgasse-Zeltgasse und der potentiellen Radroute Florianigasse durch, um deren Verbesserungspotential live vor Ort und am richtigen Verkehrsmittel darzulegen. Denn diese Perspektive prägt stark die Wahrnehmung. Insgesamt  sind die Grundvoraussetzungen zum Radfahren in der Josefstadt sehr günstig, ganz konkret wurden 11 Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet, die hier im Detail dargestellt werden. Die Stellungnahmen aller Parteien zu den Vorschlägen folgen noch, die Grundstimmung war aber interessiert und aufgeschlossen, wir hoffen auf eine Aufnahme der Vorschläge durch die Verkehrskommission des Bezirks.

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Wiener “Fachkonzept Mobilität” im Gemeinderatsausschuss

Im “Fachkonzept Mobilität” sind die Maßnahmen festgelegt, mit denen die Zielvorgaben des Stadtentwicklungsplans 2025 für die Stadt Wien erreicht werden sollen. Bis 2025 sollen also in Wien 80 Prozent der Alltagswege der WienerInnen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Bereits am 30.9. hatte die Stadtentwicklungskommission der Stadt Wien die Schwerpunkte des Fachkonzepts Mobilität Wien “miteinander mobil” im Entwurf angenommen, nun ist es im Ausschuss Verkehr beschlossen worden, der Gemeinderat folgt noch. Das komplette Entwurfspapier findet sich HIER. Bei der Erstellung des Fachkonzepts wurde das “miteinenader” allerdings noch nicht in den Vordergrund gestellt, denn bei den wichtigen Radthemen war die Radlobby nicht formal eingebunden. Dennoch sehen wir auf den ersten Blick einige interessante Weichenstellungen für den nachhaltigen Aktiv-Verkehr Fuß & Rad: Vision Zero für Verkehrssicherheit, 80% Verkehrsanteil für den Umweltverbund, 20 Lastenräder für das Magistrat, große temporäre Fuzos. Unsere Detailanalyse folgt bald!

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11.12.: Nach Cuba mit der RadBilderReise #2!

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Die neue Bikecommunity-Radreise-Diavortragsserie von Radlobby Wien & WUK geht am 11.12. um 19h in der WUK-Radwerkstatt auf die zweite Etappe: Cuba Libre! heisst das Motto, die Fotos und Reiseg’schichten stammen von Rad-Profifotograf Peter Provaznik und Radlobby-Sprecher Alec Hager. Beide haben so ihre Erfahrungen mit der Zuckerinsel, und diese waren (meistens) muy simpatico! Wir werden unter baumelnden Rädern und gratis gemeinsam Radreisebilder kucken und das eine oder andre Mixgetränk con ron zu uns nehmen …

Achtung, begrenzte Sitzplatzanzahl. Und übrigens gibt es davor um 16h die RADLOBBY-Aktion “Tee, Keks und Kettenöl” vor der Oper, wie jeden Dezember! Hier kommt noch eine kleine Bildervorschau …

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Erfolg: In die verfahrene Wasnergasse kommt Bewegung.

Die Wasnergasse im 20. Bezirk grenzt direkt an das beliebte Erholungsidyll Augarten. Der Augartenmauer-begleitende Gehsteigradweg sorgt aufgrund der hohen Frequenz von Familien und Kinderwägen aber unnötigerweise für Konflikte. Denn die MA46 hatte schon vor einem Jahr (DETAILS) genehmigt, den Radweg von der Benützungspflicht zu befreien und dadurch den Radverkehr optional auf die Fahrbahn zu bringen. Aber die Bezirksvorstehung der Brigittenau hatte die Umsetzung verweigert. Jetzt ist eine Lösung in Sicht.  Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat der Bürgerinitiative Wasnergasse und der Radlobby zugesagt, das Sicherheitsproblem bald im Sinne des Fuß- und Radverkehrs zu lösen! Auch die Lampigasse wird mit der gleichen Maßnahme und Finanzierung durchs Rathaus beglückt.

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