IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad

Die Radlobby IGF ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Wien. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen. Gemeinsam mit der ARGUS treten wir in Wien als "Radlobby Wien" auf. Mit allen anderen Radinteressensvertretungen Österreichs haben wir 2013 die "Radlobby Österreich" gegründet, die auf Bundesebene tätig ist.

Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!

Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewusst und mit Freude. Wir werden immer mehr!

Wir wünschen frohe Radel-Ostern!

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Erfolg: Verfassungsgerichtshof stärkt Versammlungsrecht

Ein richtunsgweisender Entscheid des VfGH wird das Versammlungs- und Demonstrationsrecht in Österreich in Zukunft anders anwendbar machen, nämlich wie es der Grundintention entspricht: Nicht der ungestörte Kraftverkehrsfluss ist aufrechtzuerhalten, sondern das Recht auf Versammlung laut Verfassung und Menschenrecht. Das hat ein Einspruch der IGF beim VfGH bewirkt! Denn 2011 war bekanntermaßen die Abhaltung von “RasenAmRing” zum Autofreien Tag auf dem Parkring von der Polizei untersagt worden  mit der Begründung, die Verkehrsbeeinträchtigung wäre zu hoch. Dem Einspruch dagegen hat nun der VfGH zugestimmt: “Die beschwerdeführende Partei ist durch den angefochtenen Bescheid im verfassungsgesetzlich gewährleisteten Recht auf Versammlungsfreiheit verletzt worden.”

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„Goldene Speiche 2013“: Die TOP 5 stehen fest!

Dreissig Radverkehrslösungen wurden nominiert und über 400 Stimmen bis 11.4. online vergeben, nun stehen die ersten fünf fest, aus denen die Fachjury den Sieger küren wird: Die Radlobby Wien (ARGUS & IGF) sucht ja die besten Radverkehrsmaßnahmen aus dem vergangenen Jahr in Wien und verleiht dafür die “Goldene Speiche 2013” an PlanerInnen und Auftraggeber! Das ist das Zwischenergebnis: Das Befahrbare Haltestellenkap Ottakring liegt mit 73 Votes vor der Mahü NEU (62 Votes) und den Radzähl-Displays (34 Votes) auf Praterstern und Operngasse, dahinter folgen “Radweg zur Seestadt” und “Duckknopfampel weg!”. Im Mai tagt die Fachjury, bestehend aus Prof. Meschik (BOKU), DI Pfaffenbichler (TU). Susanne Reichart (Mobilitätsagentur Wien) sowie von der Radlobby Wien Beatrice Stude (IGF) und Andrzej Felczak (ARGUS).

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Ring frei für 9.000 RadlerInnen bei 4. RADpaRADe

Am Sonntag, 6.April um 11.00 Uhr, versammelten sich 9.000 RadlerInnen für die 4. Wiener RADpaRADe , und es war großartig! :) Danke an alle fürs Kommen und Mitradeln, danke natürlich auch an die MusikantInnen wie Mamadou Diabate, Matatu und SambAttac sowie die UnterstützerInnen der Stadt Wien, Maria Vassilakou und Martin Blum. 2011 war die Radparade mit 8.000 RadlerInnen das größte Radereignis seit Langem, nun wurde es übertroffen! Die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) als Mitorganisatorin ist darauf besonders stolz.

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Wir radeln wieder zur Arbeit!

Die Radlobby-Kampagne “Österreich radelt zur Arbeit” geht ins vierte Jahr: Auch 2014 radeln wieder im Aktionsmonat Mai alle Bundesländer Österreichs gemeinsam zur Arbeit. Es gibt viel zu gewinnen beim Radel-Lotto-Monat Mai mit vielen Spezialpreisen! Am Monatsende warten auf alle Teams hunderte Teampreise vom Ballonflug bis zum Fahrradequipment. Darüber hinaus gewinnt natürlich die eigene Fitness, die Umwelt und das Geldbörsel! Die Anmeldungen auf der völlig neu gestalteten Website (LINK) sind bereits möglich. Meldet euch an, ladet KollegInnen ein, bildet Teams. Am 1.5. geht’s wieder los!

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Österreich muss die StVO erst lernen.

Wenn nämlich das Gratisblatt “Österreich” und besonders dessen Radthemenedelfeder Christoph Mierau gemeint ist. Denn “Österreich” hat heute einen Artikel über wichtige Verkehrsregeln für RadlerInnen ins Blatt gerückt, das nicht nur tendentiös-plakativ eine Radlsünde abbildet, sondern offenbar das Gesetzbuch zur falschen Unkenntlichkeit zusammengekürzt hat:
Von 10 “Regeln” sind 6 falsch!

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Hier die Richtigstellungen … …weiterlesen »

JA: 53% fürs Rad auf der Mahü!

Nach jahrelangem Ringen gegen gesellschaftspolitische Autozentriertheit, parteiische WKÖ-Kampagnen, auflagengenerierende Boulevardpropaganda, raimundeske Bürgerinitiativen und interkoalitionäre Parteistellvertretungskriege ist die Mariahilfer Straße nun via Bürgervotum vom Autostau dauerhaft befreit – und weiterhin durchgängig für den Radverkehr geöffnet!

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MahüRadln am 10.3.: Für durchgängigen Radverkehr!

Jetzt wissen wir’s, es wird eine Radfahrt in Feierlaune! :) Am 7.3. endete die BewohnerInnenbefragung zur Mahü-Verkehrsberuhigung.Wir hofften natürlich darauf, dass die WählerInnen für eine verkehrsberuhigte Zukunft gestimmt haben, und nicht Richtung Stauvergangenheit. Als wichtige Radverkehrsverbindung, die seit der Testphase zur Umgestaltung auch vermehrt Kinder genutzt haben und an Spitzentagen für 5.000 RadlerInnen als Verbindung ins Zentrum dient, sollte die Mahü auch weiterhin durchgängig für den Radverkehr geöffnet sein. Dank des guten Ergebnisses: Die Radlobby ruft zum MahüRadln am 10.3.: Wir feiern!  Kommt alle hin, nehmt Soundmobile und die ganze Familie mit! Wir freuen uns über durchgängigen Radverkehr auf der Mahü!

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Die Veranstaltung ist als Versammlung angemeldet.

Der Radwerkstatt-Test und die IG Fahrrad: Nicht wir!

Der VKI hat Wiener Radwerkstätten getestet (eine Spitzenidee!) und dabei ein eher nachteiliges Ergebnis präsentiert. Nicht die Bewertung des Testes, sondern eine Richtigstellung ist für uns als Radlobby IGF vorrangig: Wir haben keine Verbindung zum Radladen “IG Fahrrad” in der Westbahnstrasse. Die Kooperation wurde 2009 beendet, der Radladen namens “IG Fahrrad” wird vom Inhaber Wolfgang Leitner selbständig als EPU betrieben, der verkehrspolitische Verein “Radlobby IGF” ist ebenso eine selbständige Rechtsform und hat keinerlei Verbindung zum Radgeschäft, es fließen auch keine Finanzmittel.

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Hier kommt die Rad-Strategie für Österreich!

radstrategie1Die Radlobby Österreich hat mit ihrer Wahlinitiative „RADpublik“ in den Wochen vor der Nationalratswahl 2013 die bundespolitischen Knackpunkte für ein radfreundlicheres Österreich ermittelt. Nun sind sie zu einer „Radstrategie für Österreich“zusammengefasst und werden den Ministerien und Parteien persönlich präsentiert. Diese Forderungspunkte in der aktuellen Legislaturperiode umzusetzen ist ein wichtiger Auftrag für die neue Regierung, um Schwung in die Radverkehrspolitik zu bringen. Die Radstrategie bindet alle radverkehrsrelevanten Ministerressorts ein. Die Ressorts Verkehr, Umwelt, Gesundheit, Bildung, Finanzen und Wirtschaft gestalten die Rahmenbedingungen des Radverkehrs in Österreich wesentlich mit und können Beiträge zur umweltfreundlichen Mobilitätswende mit mehr Radverkehr leisten. Voraussetzung ist die Bündelung von politischem Willen und Budgets über Ressortgrenzen hinweg.

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