IGF - Interessengemeinschaft Fahrrad
Die IG-Fahrrad ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen.
Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!
Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewußt und mit Freude.
Diese Frage und viele mehr stellt Sabine Nikolay im Ö1 Radiokolleg zum Mitreden Ihren Gästen am Podium. Es diskutieren Vertreterinnen und Vertreter vom VCÖ, ÖAMTC, der Wiener Universität und der Radlobby Österreich miteinander.
Schaut vorbei und redet mit: 23. Mai um 19:00 Uhr im ORF-RadioCafe, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien. Der Eintritt ist frei.
Als Einstimmung einfach ab 21. Mai jeden Morgen in die 3-teilige Radioreihe ‘Warum Radfahren?’ reinhören – Livestream – jeweils um 9:05 Uhr auf Ö1.
Mit 17.5. wurde das erste Radwegstück in Wien von der Radwegbenutzungspflicht befreit: Die Benutzungspflicht des Radweges in der Operngasse zwischen Karlsplatz und Preßgasse wurde von der Stadt Wien aufgehoben! Somit herrscht Wahlfreiheit für alle RadfahrerInnen, stadtauswärts die Fahrbahn zu nutzen, was auf diesem stark überlasteten Radweg etwas Linderung bringen sollte. Diese Möglichkeit der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht existiert ja seit der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung. Damit setzt die Stadt damit nicht nur eine Empfehlung des Wiener Kontrollamtes um, die Verkehrssicherheit auf dem vielfrequentierten Radweg zu verbessern, sondern eine der Forderungen der Wiener Radlobbys und aller Wiener RadlerInnen: Die Operngasse hatte Platz 4 im “Radwegfrei-Voting” belegt!
“Wir freuen uns über diesen ersten Schritt der Stadt Wien und erwarten uns noch viele Fahrbahnverbotsaufhebungen im RadJahr 2013!” bekräftigen wir. Dafür gibt es gute Gründe…
…weiterlesen »
Anlässlich einer vom KfV angezettelten Verkehrs-Konfliktdikussion lud der Kurier die Radlobby, Fußgängerverteterin Petra Jens und die Taxi-Innung zum Streitgespräch. Alec Hager von der IGF machte die Ursachen des Konflikts fest: “Es gibt zu wenig Platz für FußgängerInnen und RadlerInnen. 80 Prozent des Straßenraums sind für den Autoverkehr reserviert, der aber nur 29 Prozent der Wege zurücklegt.” Bei der Forderung nach Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit sind sich, wie in vielen anderen Punkten, die VertreterInnen von Fuß- und Radverkehr einig: Erhöht Sicherheit und Lebensqualität. Was aber hat der VP-Taxivertreter Gerzabek gesagt, das nicht im Kurier steht? Erstaunliches zum Thema autobefreite Innenstadt: “Wenn für individuelle besondere Bedürfnisse von Mobilität in Ausnahmen gesorgt wird, sind wir auch für eine autofreie Innenstadt!“* Da sind wir uns einig! Die Forderung nach einem autofreien Ring, von uns wiederholt nachdrücklich vertreten, wollte er aber doch nicht mitgehen.
…weiterlesen »
Es ist wieder soweit! Nach einer erfolgreichen ersten Fahrradkino-Saison im letzten Jahr geht der CycleCinemaClub in die zweite Runde. Auch heuer werden wieder an öffentlichen Plätzen und in regelmäßigen Abständen Open Air Kinos der nachhaltigen Art organisiert: Der Strom für die Filmvorführungen wird – fernab von jeder Steckdose – mit Hilfe von Stromgeneratorrädern erzeugt. Ein engagiertes und tretfreudiges Publikum ist also die Voraussetzung für den Kinobetrieb. Passend zum Thema Nachhaltigkeit findet vom 3. bis 5. Mai auf der Wiener Mariahilferstraße, ein autofreier Proberaum statt, in dem die Straße für die Menschen geöffnet wird. Diesen gewonnenen Platz wollen wir nutzen, um unsere Saison zu starten und unseren BesucherInnen ein gratis Open Air Kino zu bieten.
…weiterlesen »
Mit 1. Mai beginnt der diesjährige Aktionsmonat von „Österreich radelt zur Arbeit“, bei dem mehr als 16.000 Teilnehmende aus über 2.800 Betrieben zum Start registriert sind. Die Kampagne wird heuer im dritten Jahr von IGF für Radlobby Österreich durchgeführt. Dabei zeigt Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung, vor, dass Radfahren als Alltagsverkehrsmittel die schnellste und angenehmste Fortbewegungsart im urbanen Arbeitsalltag ist. Während des Radelmonats Mai winken den Mitradelnden tägliche Preise im bundesweiten Radel-Lotto: Jeden Werktag wird ein Radler pro Bundesland gefragt: „Sind Sie mit dem Rad in der Arbeit?“, bei einem „Ja!“ sind Preise von Qualitäts-Radzubehör über Kinder-Anhänger bis zu Citybikes zu gewinnen. Am Monatsende erwartet alle Teams, welche zumindest die Hälfte ihrer Arbeitstage geradelt sind, der Teampreis-Pool mit Radreisen, Radaccessoires und vielem mehr.
…weiterlesen »
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) sagte am Freitag im Gemeinderat, dass es für sie grundsätzlich vorstellbar sei, Bikern das Strampeln auch auf der Ring-Fahrbahn zu erlauben. Dies sei aber noch keine “Festlegung”, sie werde sich an das Ergebnis der noch laufenden Prüfung seitens der Magistratsabteilung 46 halten. Wir meinen dazu: Ja! Natürlich ist der Ringradweg von der Nutzpflicht zu befreien, das Fahrbahnverbot für RadlerInnen aufzuheben! Damit geht auch der Einsatz der Radlobby Österreich für flexible Ausgestaltung der Radwegbefreiungskriterien bei der Ausgestaltung der Verkehsrichtlinien einher, die auf Bundesebene die Basis dafür legen werden, wie lokale Behörden wie die MA46 entscheiden. Der Kurier hat dazu eine Umfrage gestartet, wo die Nutzpflichtbefreiung viele BefürworterInnen findet: HIER ABSTIMMEN.

Der 24. April ist der “Internationale Tag gegen Lärm“, der Bewußtsein für die dringende Notwendigkeit von Maßnahmen gegen die gesundheitsschädlichen Wirkungen des allgegenwärtigen Verkehrslärm schaffen soll. Dauerhafte Lärmbelastung macht krank. Der Kfz-Verkehr ist in Österreich der größte Lärmerreger. Jeder 5. Österreicher wird durch den Lärm von Autos, Lastwagen und Motorräder beeinträchtigt. Zentrale Lösungsansätze: Steigerung des Radverkehrs und flächendeckend Tempo 30 in Siedlungsgebieten. Auch der VCÖ betont, dass Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet den Lärm so stark verringert wie die Halbierung des Verkehrs. Tempo 30 macht die Straßen für alle sicherer, leiser und lebenswerter. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass mehr Rad gefahren und zu Fuß gegangen wird, wenn sich die Geschwindigkeit des Straßenverkehrs im Rahmen des menschlichen Maßstabs bewegt. Und viele Menschen auf Rädern und zu Fuß beleben bekanntlich die Stadt.
Die Europäische Bürgerinitiative für EU-weit Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit in Wohngebieten wird von der Radlobby Österreich unterstützt. Das gemeinsame Ziel der europäischen Radorganisationen ist es, in zwei Wochen 100.000 Unterschriften zu sammeln! Unterschreiben Sie hier: LISTE
…weiterlesen »
Hat Wien neben der ersten Fahrradstraße auch bald den ersten von der Radwegbenutzungspflicht befreiten Radweg? Einen Kuriermeldung bestätigt die Information, dass die Bezirksvorstehung des 4. die Operngasse befreit hat, und damit die Nummer 4 unsrer Radwegfrei-Befragung HIER. Der erste Dominostein ist gefallen! Wann folgen Wasnergasse oder Praterstraße?
Die Radlobby Wien hat bei einer Befahrung der “5 Ziele für ein radfreundliches Wien” die Situation schon vorweggenommen:

In den ersten warmen Frühlingstagen, die den Radverkehr erfreulicherweise sichtbar vervielfachen, macht die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) den ersten Schritt. Zur präventiven Konfliktvermeidung senden wir gemeinsam mit Wiens Fußgängerbeauftragten Petra Jens Blumen und eine Botschaft der RadlerInnen an die FußgängerInnen mit der Kernaussage “Rücksicht ist uns wichtig. Denn wir sind gemeinsam der umweltfreundliche Verkehr in dieser Stadt!” Bei einer Aktion vor der U-Bahn-Station Rossauer Lände, die eine typische unübersichtliche Konfliktstelle mit gemischtem Geh/Radweg und querenden ÖffinutzerInnen aufweist, verteileten Petra Jens, Bezirksvorsteherin Martina Malyar, walk-space-Obmann Dieter Schwab und Susanne Reichard von der Mobilitätsagentur gemeinsam mit Alec Hager von der Radlobby Tulpen und Grußkarten an die PassantInnen. Bei herrlicher Frühlingssonne!
…weiterlesen »
Die 3. Wiener RADpaRADe fand trotz der letzten Winterkälte mit 3.000 Mitradelnden großen Andrang! Danke an alle die dabei waren und dadurch wieder ein starkes Zeichen für die wichtige Rolle des Radverkehrs in Wien gesetzt haben! Rund um den autofreien Ring erwärmten drei Bands den Radelnden zumindest Ohr & Herz, im Pulk waren zahlreiche Soundmobile und das DJbike mit DJ Dunkelbunt und Soundrudi unterwegs. Super wars! Im Rahmen des Bike Festivals wurde von der Radlobby Wien auch die “RADfamilie 2013” gewählt, die SiegerInnen: Familie Tiefenbrunner! Wir gratulieren mit einem Radausflug!
…weiterlesen »
« Ältere Beiträge