Forderungen
Unsere Kernforderungen an die Stadt Wien und die Österreichische Regierung:
3x mehr Raum für RadlerInnen
Die IG Fahrrad sieht starken Verbesserungsbedarf in der Präsenz von Radfahrenden in Stadtpolitik und Verkehrsplanung und fordert daher Stadtrat Schicker und Bürgermeister Häupl zur Umsetzung folgender Massnahmen auf:
- “Raum auf den Straßen – Fahrrad auf die Fahrbahn”: Strikte Vermeidung und Auflösung von Gehsteigradwegen, keine Radwegbenützungspflicht, durchgängig Tempo 30 im Stadtgebiet, geöffnete Einbahnen und FuZos, Fahrradstraßen nach deutschem Vorbild. Der volle Einsatz für eine Erhöhung der Radfahrendenzahl bringt enorme Sicherheitsvorteile für alle: Je mehr Radler desto weniger Unfälle – das ist ein Fakt.
- “Raum in den Köpfen – Imagekampagne pro Rad”: Eine massive Image- und Aufklärungskampagne der Stadt Wien tut Not. Diese muss sich an alle Verkehrsteilnehmendengruppen gesondert richten und wird mithelfen, die Sicherheit aller BürgerInnen und den Radfahranteil stark zu steigern.
- “Raum in der Planung – das FahrradForum”: Keine Planung und Umsetzung von Radverkehrsanlagen mehr ohne ein eigenes Gremium von radfahrenden ExpertInnen und BürgerInnen passiert zu haben. Beteiligungkonzepte wie dieses tragen in vielen europäischen Städten zu Sicherheit und Zufriedenheit der Radfahrenden bei. Der geschulte Blick von AlltagsradlerInnen ist gerade in diesem Bereich unverzichtbar.
Eine gemeinsame Verfolgung dieser Ziele und Umsetzung der Massnahmen ist die beste Chance für die Stadt Wien, sich als fahrradfreundliche Stadt zu präsentieren, das ausgerufene Wunschziel von 8% Radfahranteil bald zu erreichen und zur Sicherheit ihrer umweltfreundlich mobilen Bevölkerung beizutragen.

15% Radverkehrsanteil für Wien? Charta unterzeichnen!



