Grundsätze
Ein Kurzrezept zur Schaffung einer Lebenswerten Stadt:
Den Menschen die Stadt, den Fahrrädern die Fahrbahnen, den Autos die Garagen!
Die Radlobby IG Fahrrad steht für eine Abkehr vom umweltfeindlichen, klimagefährdenden, gesundheitschädlichen Autozentrismus in Österreichs Verkehrspolitik und -planung sowie für eine Hinwendung zu nachhaltigen, umweltfreundlichen Verkehrsformen.
Wir fordern, dass das Fahrrad als tauglichstes alltägliches Verkehrsmittel akzeptiert wird und daher vollwertige verkehrspolitische Anerkennung und Förderung als nachhaltigstes Nahverkehrsmittel auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene erhält!
Es braucht mutige StVO-Novellen, hohe Qualitätsstandards, innovative Radinfrastruktur und Verkehrsplanung, praktikable Radmitnahmemöglichkeiten in ÖBB & Co., sichere und ausreichende Radabstellanlagen, Imagekampagnen mit Überzeugungskraft und eine allgemeine Abkehr von der tradierten Anbetung der heiligen, treibstofffressenden Kuh Österreichs!
Sicherer Radverkehr = Integrierter Radverkehr!
Die Integration des Fahrzeugs Fahrrad in den Verkehr auf der Fahrbahn ist das Gebot der Stunde in moderner urbaner Verkehrsplanung. Die Motivation für Radförderungsmaßnahmen liegt in den Bereichen Umweltschutz (Luft, Lärm), Raumgestaltung (Lebens- statt Verkehrsraum), Gesundheitswesen (Bewegung statt Staustress). Die positiven Folgen sind zahlreich, vom individuellen Zeit- und Gesundheitsgewinn zu kommunalen Einsparungen im Gesundheitsbereich bis hin zu allgemeiner Hebung der Lebensqualität.
Für sichere Radverkehrsmaßnahmen empfiehlt die Radlobby IGF im Einklang mit weiteren nationalen und internationalen Radverkehrsorganisationen (ECF, CTC England, MK Ungarn, ADFC) nachdrücklich diese Maßnahmenhierarchie als Leitfaden für erste Planungsschritte:










