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Auch kleine Autos sind nicht umweltverträglicher!

Alec, 8. April, 2015, 3 Kommentare

Der jüngste Eco-Test des deutschen Autofahrerclubs ADAC hat laut ORF erneut auf ein Problem hingewiesen, das die Autohersteller seit Jahren tendenziell verdrängen: Längst sind nicht mehr die Dieselfahrzeuge die Luftverpester. Dieses Problem ist dank Einführung der Partikelfilterpflicht 2007 weitgehend – ältere Fahrzeuge ausgenommen – unter Kontrolle. Sondern Benziner mit niedrigem Verbrauch produzieren Unmengen an Feinstaub: “Der ADAC testete die beiden Kleinwagen Renault Twingo und smart Forfour. Dabei fiel unter anderem auf, dass die beiden,  auf der Autobahn bei 130 km/h so viel Ruß ausstoßen wie ein Dieselmotor – allerdings wie ein Diesel auf dem Niveau von 1996 ohne Partikelfilter. Das widerspricht natürlich völlig der verbreiteten Vorstellung, kleine Autos seien besonders umweltfreundlich.”

Auch wenn man letztere Ansicht nie teilen kann, dass Autos umweltfreundlich sein können, ist damit auch die Illusion widerlegt, dass sie zumindest weniger umweltschädlich sein können.

Volvo macht auf Schadensvermeidungs-Umkehrschub

Alec, 7. April, 2015, Keine Kommentare

Spitze! Volvo bemalt RadfahrerInnen damit diese nicht über den Haufen gefahren werden? Also die Quelle der Gefahr (Auto) stellt den Gefährdeten (Rad) eine Farbe zur Verfügung, damit die weniger in Gefahr sind. statt dass sie als Gefahrenverursacher selber aufzuhört, gefährlich zu sein. Schlau! Aber nicht im wirklichen Sinne an des Übels Wurzel.

Paris investiert 150 Millionen Euro ins Rad

Alec, 3. April, 2015, 1 Kommentar

Paris hat sich bis 2020 ein neues Budget mit insgesamt 150 Millionen Euro fürs Radfahren gegönnt. Oh la la! Im Detail: werden 63 Mio für Radwege, 30 Mio für 30er Zonen und das Öffnen aller Einbahnen für Radfahrende, 7 Mio für 10.000 Radabstellplätze, 40 Mio für diverse Infrastrukturverbesserungen nd 10 Mio für Kaufzuschüsse für Räder und E-Bikes investiert. Das ist mehr als 3mal so viel wie Wien.

Autofreie Innenstadt Basel bringt Lastenrad Rückenwind

Alec, 2. April, 2015, Keine Kommentare

Ab 11 Uhr ist die Innenstadt von Basel für Autos gesperrt , ausgenommen Sonderbewilligungen. Somit müssen die Basler StadtbewohnerInnen seit der Einführung des neuen Verkehrskonzepts im Januar 2015 ihre Einkäufe zu Fuss oder mit dem ÖV nach Hause schleppen – oder natürlich am besten mit dem Rad! Oder sie nehmen einen Hauslieferdienst per Lastenrad … pardon: Velo … in Anspruch, dementsprechend  steigt das Geschäft der Cargokuriere während die Autobelastung sinkt. Mehr dazu hier in der BAZ.

Schweizer Bahn erhöht Radmitnahme-Kapazitäten

Alec, 28. März, 2015, Keine Kommentare

Kaum hat die ÖBB begonnen, die railjets mit Radabteilen umzubauen (die RADLOBBY berichtete), legt die SBB die Latte wieder höher: Wegen der chronische Überbelegung der Radtransportkapazitäten bei den Zügen von Bern nach Visp hat die SBB nun vor, das Platzangebot deutlich zu erweitern. Im Multifunktionsabteil gibt es jetzt neun statt nur fünf “Velohaken”. Die Erweiterung der Transportkapazitäten erfolgt für 40 Doppelstockzüge, wobei der Umbau schrittweise erfolgt und im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein sollte. Die SBB lassen sich diese Massnahme 700’000 Franken kosten, zum Vergleich hat die ÖBB mit den railjet-Kosten ca. 4 Millionen € investiert.

Fahrrad-Routen-App für Wien nun kostenlos

Alec, 25. März, 2015, Keine Kommentare

Seit heute gubt es zum kostenlosen Download die “Bike Citizens”-Fahrrad-App als Service für Radfahrende in Wien. Diese vormals als BikeCityGuide bekannte App ist speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrenden zugeschnitten. Das Navigationssystem, das auch ohne aktive Internetverbindung funktioniert, unterstützt beim Zurechtfinden in der Stadt, berücksichtigt bei der Routenwahl Radwege, für den Radverkehr geöffnete Einbahnen und Busspuren und kennt Abkürzungen. Schon als “BikeCityGuide” hat sie in vielen Städten Österreichs gute Dienste geleistet und führt auch die TeilnehmerInnen der Radlobby-Kampagne “RadeltZurArbeit” per Gratis-Download ans Ziel.

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Berlin feiert Bike Week und baut Autobahnen

Alec, 19. März, 2015, 1 Kommentar

Anlässlich der gerade laufenden “Berlin Bike Week” rund um zwei Fahrradmessen (VeloBerlin & Fahrradschau) hier ein kurzer kritischer Blick auf die Radverkehrsbemühungen der deutschen Hauptstadt, aus der Respektszeitung “Die Zeit” zitiert. Berlin ist anscheinden von einer verkehrspolitischen Zerrissenheit geplagt, die wir von hierzulande kennen, denn: “Der Berliner Senat hat seine Stadt zur Fahrradstadt erklärt und will den Anteil der Radfahrer am Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren auf 20 Prozent erhöhen. Dafür sollen pro Einwohner wenigstens fünf Euro an Haushaltsmitteln aufgewendet werden.” Macht also 17,5 Mio €. Und: “Berlin baut für 473 Millionen Euro eine 3,2 Kilometer lange Verlängerung der Stadtautobahn A100. Der Senat träumt immer noch davon, den innerstädtischen Autobahnring zu schließen, und hält damit an einer Verkehrsplanung fest, die aus den fünfziger Jahren stammt und völlig überholt ist.

Fahrradstraßen würden nur halbherzig gemacht, wobei sie im Vergleich zu den Wiener Placebos zumindest in Zentrumsnähe liegen.  Das Resumée klingt aber auhc ganz nach hierzuland':“Berlin hat ein großes Potenzial zur Fahrradhauptstadt – doch die Politiker sind die falschen.” Wir schaun uns das die nächsten Tage mal an!

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Zweite Wiener Fahrradstraße in Hietzing beschildert

Alec, 18. März, 2015, 1 Kommentar

Vorrang für Fahrradfahrer heißt es in der Hofjagdstraße, Wiens zweiter Fahrradstraße, so schreibt der ORF. Diese zweite Fahrradstraße nach StVO (die Hasnerstraße ist ja nur eine “fahrradfreundliche Straße ohne Nebeneineanderfahrerlaubnis) führt 630 Meter weit von der Auhofstraße bis zum Pulverstampftor, nun dürfen RadlerInnen dort nebeneinander fahren und haben Vorrang. Für Autos gilt Tempo 30. Gute Sache, wenn auch ziemlich weit vom Zentrum entfernt. Nun wird es bald Zeit für eine Fahrradstraße im Innergürtelbereich. Da bietet sich einiges an, und Wien hat gegenüber München noch 40 Fahrradstraßen aufzuholen.

Foto: ORF

Schweiz: Fahrradförderung in die Bundesverfassung?

Alec, 11. März, 2015, Keine Kommentare

Am 5. März ist in Bern die nationale “Velo-Initiative” lanciert worden. Dieses Volksbegehren will die Fahrradförderung in der Bundesverfassung festschreiben, sodass nicht nur Fuss- und Wanderwege, sondern auch Radwege darin verankert sind. Der Bund stünde somit in der Pflicht, Bau und Unterhalt von Velowegnetzen aktiv zu fördern. Davon profitieren nicht nur die VelofahrerInnen, sondern auch alle anderen Personen, sagte SP Nationalrat und Präsident des Velo-Initiative Trägervereins Jean-François Steiert in Bern. Da pflichten wir ihm bei!

Wieder mal bewiesen: Mehr Radler, geringeres Risiko.

Alec, 10. März, 2015, Keine Kommentare

Untersuchungsergebnisse der OECD, die derstandard.at heute aufgegriffen hat, belegen etwas das unter RadverkehrsexpertInnen schon länger als “Safety in Numbers”-Effekt bekannt ist: Je sichtbarer Radfahrer im Straßenverkehr sind, desto weniger Unfälle passieren. Dies zeigt eine Auswertung der OECD, die die Unfallzahlen in Kopenhagen mit dem Radfahrer-Aufkommen verglichen hat. Zwischen 1996 und 2010 hat der Radverkehr um 70 Prozent zugenommen – im selben Zeitraum sank die Zahl der Unfälle um 20 Prozent. Weiterlesen beim derstandard.at

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