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	<title>IGF - Interessengemeinschaft Fahrrad &#187; Blog</title>
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	<description>die junge radlobby</description>
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		<title>Berlin: Fahrrad auf die Fahrbahn!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;In der Mariahilfer Stra&#223;e fallen fast alle Stellpl&#228;tze weg, anders ist die Radspur nicht unterzubringen, sagt Stadtrat Schicker.&#8221; Oops, Nee, war ja der Berliner Bezirksb&#252;rgermeister Franz Schulz und die Warschauer Stra&#223;e&#8230; Aber man wird ja tr&#228;umen d&#252;rfen, und dass Tr&#228;ume nicht ewig Sch&#228;ume bleiben m&#252;ssen, zeigen die brandneuen Berliner Ma&#223;nahmenpakete, die dem Radverkehr mehr Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/berlin-wall4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1616" title="berlin-wall4" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/berlin-wall4-150x150.jpg" alt="" width="91" height="91" /></a><em>&#8220;In der Mariahilfer Stra&#223;e fallen fast alle Stellpl&#228;tze weg, anders ist die Radspur nicht unterzubringen, sagt Stadtrat Schicker.&#8221;</em> Oops, Nee, war ja der Berliner Bezirksb&#252;rgermeister Franz Schulz und die Warschauer Stra&#223;e&#8230; Aber man wird ja tr&#228;umen d&#252;rfen, und dass Tr&#228;ume nicht ewig Sch&#228;ume bleiben m&#252;ssen, zeigen die brandneuen Berliner Ma&#223;nahmenpakete, die dem Radverkehr mehr Raum auf der Stra&#223;e geben. <span id="more-1615"></span></p>
<p><em>&#8220;30 Kilometer mehr Radspuren soll es bis 2011 geben. So will es der  Senat. Eine Millioneninvestition f&#252;r mehr Sicherheit – zulasten des  Autofahrer.&#8221; </em>schreibt der <a title="tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/senat-holt-radler-auf-die-strasse-weniger-platz-fuer-autos/1857774.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>. Sehr erfreulich die Argumentation und die Priorit&#228;tensetzung dahinter:<em> &#8221; Der Senat schafft Raum f&#252;r Radfahrer: Dieses und n&#228;chstes Jahr werden auf Hauptverkehrs- und Einkaufsstra&#223;en Radspuren auf der Fahrbahn markiert. Denn die sind deutlich sicherer als die herk&#246;mmlichen Radwege auf dem Gehsteig. Das best&#228;tigen der Fahrradclub ADFC und die Polizei gleicherma&#223;en. Die Aktion geht bewusst zulasten der Autofahrer: Zum Teil fallen Fahrspuren und Parkpl&#228;tze weg.&#8221;</em></p>
<p>Bewusste Ma&#223;nahmen f&#252;r die Sicherheit und die F&#246;rderung des nachhaltigen Verkehrs sind ein Zeichen  f&#252;r eine moderne Stadtregierung, Beispiele: allen voran <a title="cph" href="http://www.kk.dk/sitecore/content/Subsites/CityOfCopenhagen/SubsiteFrontpage/CityAndCouncil/EcoMetropolis.aspx" target="_blank">Kopenhagen</a>, <a title="nyc" href="http://www.streetsblog.org/2010/02/11/bloomberg-sadik-khan-commit-to-a-world-class-21st-century-broadway/" target="_blank">New York City</a> und <a title="munich" href="http://radlhauptstadt.de" target="_blank">M&#252;nchen</a>, nun eben auch Berlin.</p>
<p>Wien, in die Startl&#246;cher!</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/berlin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1617" title="berlin" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/berlin.jpg" alt="" width="555" height="351" /></a></p>
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		<title>Live von der Velo-City CPH</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 16:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben findet ja die globals Fahrradkonferenz &#8220;Velo-City 2010&#8221; in Kopenhagen statt, dem logischen Veranstaltungsort f&#252;r die erste weltweite Konferenz dieser Art. Kopenhagen ist der materialisierte Traum aller AlltagsradlerInnen, diese Stadt hat einen der h&#246;chtsen Radverkehrsanteile weltweit und ruht sich nicht darauf aus, sondern strebt die 50% Marke an. Sie verf&#252;gt &#252;ber vorbildliche, breite Radwege, &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/cph.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1582" title="cph" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/cph.jpg" alt="" width="100" height="80" /></a>Soeben findet ja die globals Fahrradkonferenz &#8220;<a title="velocity" href="http://www.velo-city2010.com" target="_blank">Velo-City 2010</a>&#8221; in Kopenhagen statt, dem logischen Veranstaltungsort f&#252;r die erste weltweite Konferenz dieser Art. Kopenhagen ist der materialisierte Traum aller AlltagsradlerInnen, diese Stadt hat einen der h&#246;chtsen Radverkehrsanteile weltweit und ruht sich nicht darauf aus, sondern strebt die 50% Marke an. Sie verf&#252;gt &#252;ber vorbildliche, breite Radwege, &#252;ber komplexe Kreuzungsl&#246;sungen, die die SAicherheit des Radverkehrs herstellen &#8211; und &#252;ber zahllose innovative Ma&#223;nahmen zur F&#246;rderung umweltfreundlicher Mobilit&#228;t. Wir sind mitten drin &#8211; und wir sind begeistert!</p>
<p><span id="more-1581"></span></p>
<p>Nun ist schon der zweite Konferenztag vor&#252;ber, das Programm ist dicht, hochinteressant und von beeindruckender internationaler Breite. Deswegen bleibt auch kaum Zeit zu bloggen, jede Sekunde z&#228;hlt um Eindr&#252;cke aufzuschnappen, Best Practice Beispiele aus aller Welt mit ihren Initiatoren zu besprechen und bei strahlender Sonne die Umsetzungen im Kopenhagener Stadtgebiet zu besichtigen. &#220;ber 1ooo TeilnehmerInnen versammlaln sich hier zu Vortr&#228;gen von internationalen Gr&#246;&#223;en wie Janette Sadik-Khan, Verkehrsstadtr&#228;tin von New York City, die den Broadway verkehrsberuhigt und den Times Square zur FuZo mit Radstreifen umgestaltet hat; zu mitrei&#223;enden rad-anthropologischen Altagsbeobachtungen von Mikael Colville-Andersen vom Blog <a title="CPH" href="http://www.copenhagenize.com" target="_blank">Copenhagenize.com</a>; und vielen ExpertInnen in &#252;berschaubaren Round-Tabel-Gespr&#228;chen, Plenas und Diskussionen. Die Inspiration ist gro&#223;, die Zeit ist kurz, wir verabschieden uns vorl&#228;ufig mit einem Zitat von Mrs. Khan: &#8220;We want to transform the streets quickly!&#8221; Oh yes&#8230;</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/new-times-square.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1584" title="new-times-square" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/new-times-square-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Velo-City Global Conference in Kopenhagen</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/velo-city-global-conference-startet-am-23-6/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konferenz Velo-City Global 2010 in Kopenhagen steht unter dem Motto &#8220;Different Gears, Same Destination!&#8221;. Die IGF ist mit vier Delegierten in der Welthausptstadt des Alltagsradelns vertreten, wir werden versuchen, euch &#252;ber unseren  an den Konferenzinhalten teilhaben zu lassen. Schon unser  bei der Velocity Br&#252;ssel hatte unsch&#228;tzbare Inspirationen gebracht, wir freuen uns wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/velocity_logo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1536" title="velocity_logo" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/velocity_logo.jpg" alt="" width="113" height="141" /></a>Die Konferenz <a title="velocity" href="http://www.velo-city2010.com/" target="_blank">Velo-City Global 2010</a> in Kopenhagen steht unter dem Motto &#8220;Different Gears, Same Destination!&#8221;. Die IGF ist mit vier Delegierten in der Welthausptstadt des Alltagsradelns vertreten, wir werden versuchen, euch &#252;ber unseren <a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/kategorie/blog/">Blog</a> an den Konferenzinhalten teilhaben zu lassen. Schon unser <a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/velo-city-conference-bruessel-live-fahrradhaeuser-und-warnwesten/">Besuch 2009</a> bei der Velocity Br&#252;ssel hatte unsch&#228;tzbare Inspirationen gebracht, wir freuen uns wie narrisch auf unsere Pilgerreise in Radmekka!</p>
<p><span id="more-1535"></span>Von 22.-25.Juni beherbergt Kopenhagen die erste weltweite Velo-City Konferenz. Diese Konferenzen werden von der European Cyclists Federation <a title="ecf" href="http://www.ecf.com" target="_blank">ECF</a> in zweij&#228;hrigem Rhythmus veranstaltet und hatten sich bis dato auf Europa konzentriert, nun sind Rednerliste und Teilnehmerschar globalisiert. 1000 Menschen werden erwartet, auf dem Podium stehen u.a. Enrique Peñalosa, radverkehrsf&#246;rdernder fr&#252;herer B&#252;rgermeister von Bogotá; Janette Sadik-Khan als Verkehrsstadtr&#228;tin von New York City; Mikael Colville-Andersen als urbaner Mobilit&#228;tsexperte aus Kopenhagen; Connie Hedegaard, die EU-Kommissarin f&#252;r Klimafragen. Daneben finden zahlreiche Vortr&#228;ge zu weltweiten Radf&#246;rderungsprojekten statt, Exkursionen zu beispielhaften L&#246;sungen in D&#228;nemark und inspirierendes Networking unter RadverkehrsexpertInnen und –aktivistInnen aus aller Welt.</p>
<p>Anl&#228;sslich der ECF-Konferenz auch der Hinweis auf das brandneue Papier zur Verkehrssicherheit des ECF, <a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/ecf_charter_on_road_safety_2010.pdf">ecf_charter_on_road_safety_2010</a>.</p>
<p>Und so nebenbei werden wir in CPH die Infrastruktur der Radmetropole erforschen&#8230; auf geht&#8217;s!</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/velocity_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1537" title="velocity_2" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/velocity_2.jpg" alt="" width="565" height="424" /></a></p>
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		<title>Scharfe Aktionen gegen sanfte Mobilit&#228;t?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 09:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Mythen halten sich bestens im kollektiven Medienpolitikged&#228;chtnis der Radentwicklungsstadt Wien: &#8220;Radsaison&#8221; und &#8220;Radrowdies&#8221;. Denn ja, Radfahren entwickelt sich hier stetig weiter hin zu einer normalen urbanen Fortbewegungsart, aber ohne diese beiden Begriffe w&#252;rden wohl die Orientierungspunkte in Lokalpolitik und -medien fehlen. Sobald erstere angeblich beginnt, tauchen zweitere wieder auf, vornehmlich in  Artikeln, kaum auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/alsergrund_kl.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1544" title="alsergrund_kl" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/alsergrund_kl-150x150.jpg" alt="" width="104" height="104" /></a>Zwei Mythen halten sich bestens im kollektiven Medienpolitikged&#228;chtnis der Radentwicklungsstadt Wien: &#8220;Radsaison&#8221; und &#8220;Radrowdies&#8221;. Denn ja, Radfahren entwickelt sich hier stetig weiter hin zu einer normalen urbanen Fortbewegungsart, aber ohne diese beiden Begriffe w&#252;rden wohl die Orientierungspunkte in Lokalpolitik und -medien fehlen. Sobald erstere angeblich beginnt, tauchen zweitere wieder auf, vornehmlich in  Artikeln, kaum auf Stra&#223;en. So nun auch im (bisher?) radfreundlichen Bezirk Alsergrund. <span id="more-1543"></span></p>
<p><em>&#8220;Radfahren wird am Alsergrund prinzipiell stark gef&#246;rdert. Gegen Rowdies, die auf Gehsteigen fahren oder ihr Rad am Verkehrsschild anketten, gab es nun aber eine erste „Verwarn-Aktion“. Beim n&#228;chsten Erwischen wird ohne Pardon abgestraft.&#8221; </em>liest man <a title="bezirk" href="http://www.meinbezirk.at/1090Alsergrund/bez_122/channel_1-1-8/chsid_1/uid_16838/id_735906" target="_blank">hier in der Bezirkszeitung</a>. Bezirksvorsteherin Malyar meint dort: <em>„Es ist h&#246;chste Zeit, dass sich  die Grundeinstellung &#228;ndert. Auch f&#252;r Fahrradfahrerinnen und -fahrer  gilt die Stra&#223;enverkehrsordnung. Und der Gehsteig ist f&#252;r die Fu&#223;g&#228;nger  da.&#8221; </em>So weit, so bekannt.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist auch die Radlobby.IGF dieser Meinung: Der Gehsteig dient dem Fu&#223;verkehr, die StVO gilt f&#252;r alle Stra&#223;enbenutzerInnen. Allerdings wird einerseits die StVO nicht umsonst soeben im BMVIT (unter unserer Mitwirkung) f&#252;r bessere Radfreundlichkeit &#252;berarbeitet. Der Bedarf daran, eine mit dem Autoverkehr mitgewachsene Gesetzeslage zu &#228;ndern ist also in allen Instanzen anerkannt. Und andererseits sind <a title="wienweb" href="http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&amp;cid=171232" target="_blank">Radfahrende auf dem Gehsteig</a> kein Zeichen f&#252;r rabiate Verkehrsanarchie, sondern f&#252;r mangelnden Raum f&#252;r Radler auf der Fahrbahn, fehlende <a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/einbahn-zweibahn/">Einbahn&#246;ffnungen</a>, Platzmangel durch fl&#228;chendeckende Verparkung des Stra&#223;enraums. Es ist also ein Startsignal f&#252;r verkehrspolitischen Gestaltungswillen, und nicht f&#252;r &#8220;Law and Order&#8221;-Posing. Schon gar nicht mit &#8220;Fahr_Rad_in_Wien!&#8221;-Brosch&#252;ren neben Radverbotsschildern&#8230;</p>
<p><em><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/alsergrund.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1550" title="alsergrund" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/alsergrund-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>„Beim n&#228;chsten Mal wird gestraft!“, erkl&#228;rte der Herr Inspektor streng.</em> <em>„Wir haben zus&#228;tzlich an vielen falsch geparkten R&#228;dern im Bezirk eine Banderole angebracht, die davor warnt, dass die R&#228;der k&#252;nftig abgeschleppt werden“. </em>Nun wirds wirklich absurd &#8211; oder logisch, wenn mans durch die Windschutzscheibenperspektive betrachtet? Ja, nach den Buchstaben des (&#252;berarbeitungsw&#252;rdigen) Wiener Gesetzes ist das Abstellen von R&#228;dern an Verkehrsschildern o.&#228;. untersagt. Aber: Es ist unverzichtbare Praxis, wird seid jeher toleriert und w&#252;rde im Exekutionsfall zu einer radikalen Ausd&#252;nnung des Radbestandes in Wien f&#252;hren. Denn hier sind zahllose R&#228;der unterwegs, sie brauchen sichere Abstellm&#246;glichkeiten direkt beim Ziel. Auch lobenswerte Initiativen wie die beginnende B&#252;gel-Aufstell-Offensive der Stadt Wien k&#246;nnen hier (noch) nicht Abhilfe schaffen. Bis Wien sich Kopenhagener Zust&#228;nde erarbeitet hat (35 000 Abstellpl&#228;tze auf 1/2 Mio EinwohnerInnen!) wird jeder Pfosten hier bitterlich als Radst&#228;nder ben&#246;tigt.</p>
<p>Wir warten inzwischen auf medial gro&#223; aufgezogene Aktionen gegen automobile Falschparker auf Radwegen -  Standorte daf&#252;r bieten sich auf <a title="mybikelane" href="http://vienna.mybikelane.com/" target="_blank">mybikelane.com</a> an &#8211; und die Reduktion von Parkpl&#228;tzen im Stra&#223;enraum, zugunsten von Lebensraum und Radverkehr, und damit auch zugunsten aller Fu&#223;g&#228;ngerInnen, die sich von Radlern bedr&#228;ngt f&#252;hlen. Und wir hoffen auf die Erkenntnis, dass Aufkl&#228;rung und F&#246;rderung des Radverkehrs gesellschaftlich sinnvoller ist als Strafaktionen. Vor allem im Vor-Wahlkampf.</p>
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		<title>Einbahn? Zweibahn fl&#228;chendeckend in Wien!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 18:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Mancherorts dominiert beh&#246;rdenseitige Scheu vor dem &#214;ffnen von Einbahnen f&#252;r den Radverkehr. Andernorts nicht: „In der internationalen Fachwelt herrscht Einigkeit dar&#252;ber, dass das &#214;ffnen von Einbahnen eine ganz besonders Erfolg versprechende und auch sichere F&#246;rderungsma&#223;nahme f&#252;r den Radverkehr darstellt.“ So weit Professor Meschik von der Wiener BOKU. Aber nicht nur die Fachwelt, auch tats&#228;chlich existierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/einbahn_schild.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1509" title="einbahn_schild" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/einbahn_schild-150x150.jpg" alt="" width="91" height="91" /></a>Mancherorts dominiert beh&#246;rdenseitige Scheu vor dem &#214;ffnen von Einbahnen f&#252;r den Radverkehr. Andernorts nicht: „In der internationalen Fachwelt herrscht Einigkeit dar&#252;ber, dass das &#214;ffnen von Einbahnen eine ganz besonders Erfolg versprechende und auch sichere F&#246;rderungsma&#223;nahme f&#252;r den Radverkehr darstellt.“ So weit <a title="meschik" href="http://www.staedtebund.gv.at/oegz/oegz-beitraege/jahresarchiv/details/artikel/radfahren-gegen-die-einbahn.html?tx_ttnews[pS]=1072911600&amp;tx_ttnews[pL]=2678399&amp;tx_ttnews[arc]=1&amp;tx_ttnews[pointer]=8&amp;tx_ttnews[backPid]=9140&amp;cHash=42ad819f09fff01188021d7ffcc061eb " target="_blank">Professor Meschik</a> von der Wiener BOKU. Aber nicht nur die Fachwelt, auch tats&#228;chlich existierende St&#228;dte sehen das ebenso.<span id="more-1507"></span></p>
<p>Br&#252;ssel, beileibe keine Fahrradstadt sondern f&#252;r noch weniger Radverkehrsanteil als Wien bekannt, hat 2009 per Gesetz alle Einbahnen per se zu Zweibahnen f&#252;r Radfahrende erkl&#228;rt. Br&#252;ssel wei&#223; in diesem Fall was es tut: Den Radverkehr als umweltfreundliche, billige, nachhaltige, leise und menschenfreundliche Fortbewegungsart f&#246;rdern – auf die g&#252;nstigste Art und Weise. Denn Einbahn&#246;ffnung braucht kaum Steuergeld, vor allem im Vergleich zu Stra&#223;enbau, und jede Erh&#246;hung des Radverkehrs macht sich &#252;ber den Umweg der sinkenden Gesundheitsausgaben zus&#228;tzlich bezahlt. Sicherheitsbedenken werden zwar oft ge&#228;u&#223;ert, lassen sich aber im Praxisfall leicht zerstreuen und von zahllosen Studien widerlegen.</p>
<p>So meint zB die <a title="PDF" href="http://www.pgv-hannover.de/Aktuelles/Artikel_Einbahnstrassen_mit_gegengerichtetem_Radverkehr.pdf" target="_blank">Planungsgemeinschaft Verkehr Hannover</a> ohnhin vorsichtig formulierend: &#8220;Da durch die &#214;ffnung von Einbahnstra&#223;en in Erschlie&#223;ungsstra&#223;en die Attraktivit&#228;t des Radverkehrs verbessert werden kann, ohne dass damit negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit oder auf andere Verkehrsteilnehmer verbunden sind, stehen einer breiten Anwendung der Regelung in den Kommunen keine Bedenken entgegen.&#8221; Also:  &#214;ffnet die Einbahnen, macht Raum f&#252;rs Rad!</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/einbahn-2-gr.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1511" title="einbahn-2-gr" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/einbahn-2-gr-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Komplettierung des Netzes an Radverkehrsanlagen, Hebung der Attraktivit&#228;t des Radfahrens und F&#246;rderung des „Fahrradklimas“ sind Argumente, die Prof. Meschik f&#252;r eine &#214;ffnug von Einbahnen auflistet: &#8220;Es wird sichtbar die Bedeutung des Radverkehrs betont und neben der sichernden Funktion auch immer eine Verk&#252;rzung der Fahrtstrecke in eine Richtung erreicht. Sind nur Fahrbahnmarkierungen und Verkehrszeichen erforderlich, fallen kaum Kosten an und die Ma&#223;nahme kann vor allem rasch realisiert werden. Der Bau von Radwegen ist dagegen langwierig und teuer.&#8221;</p>
<p>Wenn in Diskussionen Argumente gegen das  &#214;ffnen von Einbahnen auftauchen, ist das neben dem Sicherheitsargument meist djenes, dass nicht gen&#252;gend Fahrbahnbreite vorhanden w&#228;re. Ersteres kann man leicht durch das Sichtbarkeitsargument widerlegen, denn auf der Fahrbahn entgegenkommende Radler wird ein Autolenker kaum &#252;bersehen &#8211; und umgekehrt. Das ist bei Radwegkreuzungen anders. Das Platzproblem ist nat&#252;rlich einerseits mit dem Parkplatzproblem verkn&#252;pft und nur mit diesem zu l&#246;sen &#8211; im Sinne von: weniger Parkpl&#228;tze, weniger Autos &#8211; und andererseits weniger eklatant als Bezirksverkehrskommissionen meinen.</p>
<p>Denn: F&#252;r die Breite von Radfahrstreifen in und gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung der Einbahn gelten allgemein 1,50 m als Regelma&#223; und 1,20 m als Mindestma&#223; bei geringen Verkehrsgeschwindigkeiten. Je nach anschlie&#223;ender Nutzung, Verkehrsmenge und/oder Geschwindigkeit werden zus&#228;tzliche Breiten gefordert beziehungsweise Trenn- oder Schutzstreifen angeordnet. Laut RVS betr&#228;gt die optimale Breite des Radfahrstreifens entgegen die Einbahnrichtung 1,75 m (1,50 m) bei angrenzendem Parken und 1,50 m (1,25 m) ohne angrenzendes Parken, in Klammer jeweils Mindestma&#223;e (RVS 3.13, 2001). Das ist in vielen Wiener Stra&#223;en m&#246;glich, kann in machen problemlos unterschritten werden, wenn wenig Verkehrsaufkommen herrscht, und ist bei anderen durch Entfernung von Parkpl&#228;tzen l&#246;sbar. Im Zweifelsfall pro Rad, meinen wir! Praktische Erfahrungen aus Deutschland, auch aus der Stadt Salzburg (wo inzwischen &#252;ber zwei Drittel der Einbahnen f&#252;r den Radverkehr  ge&#246;ffnet sind)  zeigen, dass bei geringen Verkehrsmengen und in kurzen Engstellen auch  Einbahnen mit Fahrbahnbreiten unter 3,00 m f&#252;r den Radverkehr problemlos  gegenl&#228;ufig ge&#246;ffnet werden k&#246;nnen.</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/einbahn_wohnstrasse_c_argus_transdanubien1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1519" title="einbahn_wohnstrasse_c_argus_transdanubien" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/einbahn_wohnstrasse_c_argus_transdanubien1-150x150.jpg" alt="" width="109" height="109" /></a>Neben einer Entschleunigung des Verkehrs in ge&#246;ffneten Einbahnen tr&#228;gt auch die m&#246;gliche Verlagerung des Radverkehrs von  stark befahrenen Stra&#223;en zu sichereren Alternativrouten zur allgemeinen Erh&#246;hung der Verkehrssicherheit bei. Daher ist die Radlobby.IGF der Meinung, dass die Stadt Wien fl&#228;chendeckend Radfahren gegen die Einbahn bei Tempo 30 einf&#252;hren sollte. Begr&#252;ndete Ausnahmen m&#246;glich, aber:  Zweibahn  f&#252;r Radler muss der Regelfall werden!</p>
<p><em>&#220;brigens, ein allt&#228;glicher Praxitipp: In Wohnstrassen ist das Radfahren gegen die Einbahn immer erlaubt, es muss nicht gesondert beschildert sein.</em></p>
<p>Beispiele f&#252;r erfolgreiche Einbahn&#246;ffnungen finden sich hier bei der <a title="argus" href="http://www.argus.or.at/info/rad-und-infrastruktur/radfahren-gegen-einbahn-voller-erfolg" target="_blank">ARGUS</a>.</p>
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		<title>Verbale Gewalt gegen Radfahrer. Mit Umfrage.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 17:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seiner letzten Ausgabe hatte der Text einer Kolumne im kostenlosen Briefkastenblatt &#8220;Weekend&#8221; (News-Verlag) f&#252;r staunende Erz&#252;rnung unter RadfahrerInnen gesorgt ob soviel unverhohlener Abneigung gegen ihre blo&#223;e Pr&#228;senz auf der Stra&#223;e. Der Auto_r hatte dazu aufgefordert, vor &#8220;feindlichen  Radlern pl&#246;tzlich die T&#252;re zu &#246;ffnen&#8221; oder &#8220;kr&#228;ftig zuzulangen.&#8221; Seine Reaktion auf die Proteste: Das sei &#8220;Satire&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_accident.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1466" title="weekend_accident" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_accident-150x150.jpg" alt="" width="94" height="94" /></a>In seiner letzten Ausgabe hatte der Text einer Kolumne im kostenlosen Briefkastenblatt &#8220;<a title="weekend" href="http://weekendmagazin.at" target="_blank">Weekend</a>&#8221; (News-Verlag) f&#252;r staunende Erz&#252;rnung unter RadfahrerInnen gesorgt ob soviel unverhohlener Abneigung gegen ihre blo&#223;e Pr&#228;senz auf der Stra&#223;e. Der Auto_r hatte dazu aufgefordert, vor &#8220;feindlichen  Radlern pl&#246;tzlich die T&#252;re zu &#246;ffnen&#8221; oder &#8220;kr&#228;ftig zuzulangen.&#8221; Seine Reaktion auf die Proteste: Das sei &#8220;Satire&#8221;, und die Kolumne der aktuellen Ausgabe w&#252;rde das gerader&#252;cken. Tat sie das? Mitnichten! Nun tun wir das.<span id="more-1465"></span></p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_christl.jpg"><img class="size-full wp-image-1472 alignright" title="Werner Christl, Fahrradhasser" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_christl.jpg" alt="" width="74" height="90" /></a>W&#246;rtlich hatte Verfasser Werner Christl, betitelt als &#8220;Ressortleiter Motornews&#8221;, unter der &#220;berschrift <strong>Rad versus Auto </strong><em>Tipps, wie auch Sie Radfahrer &#228;rgern k&#246;nnen</em>, parat. N&#228;mlich: <em>Wenn ein feindlicher Radler daherkommt, tun Sie so, als w&#252;rden Sie die  T&#252;re &#246;ffnen. Das versetzt dem Sportler einen Schock. Bei Ampeln immer  dicht an parkenden Autos stehen &#8211; so kann sich kein Radfahrer  vorbeischl&#228;ngeln. Hupen ist zielf&#252;hrend &#8230; Notfalls aussteigen und ordentlich zulangen. </em>Und nochmals: <em>T&#252;re auf &#8211; der Rest erledigt sich von selbst. </em>Welches Verhalten h&#228;tte k&#246;rperverletzende Aktionen wie diese laut Hr. Christl verdient?<em> Rad-Raser mit Vogel-Strau&#223;-Kopf-Haltung, die auf ihr Recht pochen, wenn  Sie als Autofahrer rechts abbiegen. </em>Und welches Wissen legt die Basis f&#252;r solches Gegeifere? <em>Autos sind immer st&#228;rker.</em></p>
<p>(Die komplette Kolumne aus Weekend Magazin Nr. 7., 16./17. April 2010 findet sich <a title="weekend" href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_kommentar.jpg" target="_blank">hier</a>.)</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_autot&#252;r.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1476" title="Gefahr Autot&#252;r" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_autot&#252;r-150x150.jpg" alt="" width="121" height="121" /></a>Klar, dass dieser Wortausbruch schriftliche Reaktionen nach sich zog, die Hr. Christl mit einer Standardantwort abtat, deren Inhalt aber erstaunliches offenbarte: Werner war auf den Kopf gefallen, und hatte sich daraus satirisch zu retten versucht! Mit Erkl&#228;rungen wie diesen: <em>Zur Beruhigung sei gesagt, dass es sich bei diesem Kommentar um Satire handelt. Satire ist gekennzeichnet durch Polemik und damit auch Einseitigkeit, Parteilichkeit &#8230;</em> <em>wollten mit diesem bewusst satirisch verfassten Kommentar die Problematik Radfahrer versus Autofahrer &#252;berzogen zur Diskussion stellen, was uns durch viele R&#252;ckmeldungen (auch positive!) </em>[positive?!?] <em>durchaus gelungen ist. Es wird auch einen zweiten Teil dieses Kommentars in der n&#228;chsten Ausgabe geben, in dem die Autofahrer ins Visier genommen werden – mehr m&#246;chte ich Ihnen noch nicht verraten .</em>.. <em>Die Intention dieses Kommentars war, eine Diskussion loszutreten. Sie sind ein Teil dieser wichtigen Diskussion.</em></p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_michael_schuhmacher21.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1478" title="weekend_michael_schuhmacher2" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_michael_schuhmacher21-204x300.jpg" alt="" width="64" height="95" /></a>Mit anderen Worten: Wenn hei&#223;e Luft ein Magazin nicht mehr genug f&#252;llen kann, z&#252;ndelt man andernorts, und hofft auf gasf&#246;rmige Abf&#228;lle zur Verwertung durch Ressortleiter. Da ist doch wohl die ressentimentgeladene Seele des Autofahrenden bestens geeignet, immerhin hat sich da einiges angestaut! Aber nein, Hr. Christl ist kein Autonarr, sondern leidgepr&#252;fter Alltagsradler hinter der Maske  eines Schuhmacherklons.</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_cardoor.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1482" title="Im Visier: Christl?" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_cardoor-150x150.jpg" alt="" width="114" height="114" /></a>Er beichtet: <em>Nebenbei bemerkt, wurde ich selbst Opfer eines r&#252;cksichtslosen Autofahrers, der seine Autot&#252;re ohne zu schauen ge&#246;ffnet hat, in die ich dann hineingedonnert bin und in weiterer Folge im Krankenhaus landete. Inklusive drei Wochen Krankenstand! Ich wurde  von diesem sogar noch beschimpft! Bin also ein gebranntes Kind! Vielleicht verstehen Sie so den Kommentar besser und lesen auch noch Teil zwei, der eben die Gegenseite reflektieren wird.</em> Das haben wir heute getan, dann leider erkennen m&#252;ssen dass diese Reflexion eher eine T&#228;uschung war und kommen daher diesem frommen Wunsch nach: <em>Ich w&#252;rde mich &#252;ber eine R&#252;ckmeldung nach Teil zwei freuen!</em></p>
<p>Werner Christl schreibt heute n&#228;mlich eher schwammig von einer erfreulichen Reaktion auf seinen Kommentar und dass er anregende R&#252;ckmeldungen zum Thema gerne annimmt um der Diskussion mehr Raum geben zu k&#246;nnen. Daf&#252;r hat er eine eigene Email-Adresse eingerichtet: <a title="mail" href="mailto:auto-vs-rad@weekendmagazin.at">auto-vs-rad@weekendmagazin.at</a>. Also, lasst uns Teil einer Diskussionbewegung sein und ihm zur&#252;ckschreiben! Aber welchen Inhalts?</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Aber vergesst nicht, ihm dann auch tas&#228;chlich zu schreiben: <a title="mail" href="mailto:auto-vs-rad@weekendmagazin.at">auto-vs-rad@weekendmagazin.at</a></p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_bikevehicle-interaction.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1479 alignright" style="margin: 4px;" title="Unfall Auto vs Rad" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/weekend_bikevehicle-interaction-150x150.jpg" alt="" width="89" height="89" /></a></p>
<p>PS1: &#220;brigens hatte auch schon ein Rechtsanwalt zur&#252;ckgeschrieben, n&#228;mlich an die Staatsanwaltschaft, mit der Anmerkung dass <em>die Aufforderung zur Strafe bedrohter Handlungen bzw. die Guthei&#223;ung mit  Strafe bedrohter Handlungen gem. § 282 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu 2  Jahren zu bestrafen ist. Nach dieser Bestimmung ist, wer in einem  Druckwerk, das einer breiten &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich wird, zu einer  mit Strafe bedrohten Handlung auffordert, mit Freiheitsstrafe bis zu 2  Jahren zu bestrafen.</em></p>
<p>PS2: Pl&#246;tzlich ge&#246;ffnete Autot&#252;ren k&#246;nnen schwerwiegendere Folgen als fehlgeleitete Kommentare haben: Erst letzte Woche wurde in M&#252;nster ein junger Radfahrer dadurch schwer verletzt (<a title="M&#252;nster" href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1308327_Schwer_verletzt_Radfahrer_prallte_gegen_Autotuer_und_Linienbus.html" target="_blank">Artikel hier</a>). Und hier findet sich eine<a title="doorprize" href="http://bicyclesafe.com/doorprize.html" target="_blank"> Liste von RadfahrerInnen</a>, die durch unvorsichtiges &#214;ffnen von Autot&#252;ren sogar get&#246;tet wurden.</p>
<p><em>Clinton Miceli (June 9, 2008, Chicago): An SUV driver opened his door in Miceli&#8217;s path. Micele hit the door, landed in traffic, and was run over by another vehicle and killed. He was 22 years old.</em></p>
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		<title>Parkplatz-Kampf</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 08:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soeben in der laufenden Ausstellung im Linzer Kunstmuseum Lentos entdeckt: Eine Videoarbeit von Asta Gr&#246;ting, die aus der Vogelperspektive das (inszenierte) Gerangel unter Autofahrenden um den einen einzigen freien Parkplatz beobachtet und solcherart vieles Zwischenmenschliche an der Blechkistengestik zum Ausdruck bringt. Urkomisch, vor allem f&#252;r davon nie betroffene Radfahrende! 
Oder spielt sich dasselbe am Wiener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/parken1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1363" title="parken1" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/parken1.jpg" alt="" width="173" height="100" /></a>Soeben in der laufenden Ausstellung im Linzer Kunstmuseum <a title="lentos" href="http://www.lentos.at/de/" target="_blank">Lentos</a> entdeckt: Eine Videoarbeit von <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asta_Gr%C3%B6ting" target="_blank">Asta Gr&#246;ting</a>, die aus der Vogelperspektive das (inszenierte) Gerangel unter Autofahrenden um den einen einzigen freien Parkplatz beobachtet und solcherart vieles Zwischenmenschliche an der Blechkistengestik zum Ausdruck bringt. Urkomisch, vor allem f&#252;r davon nie betroffene Radfahrende! <span id="more-1362"></span></p>
<p>Oder spielt sich dasselbe am Wiener B&#252;gel oder Schildermast auch ab? Dann: Greif zum Faltrad! Das Faltauto harrt noch seiner Erfindung.. <img src='http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="video" href="http://www.astagroeting.de/pages/video/index.html" target="_blank">Video hier</a> (Ausschnitt) zu sehen, scroll down zu &#8220;Parken&#8221;!</p>
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		<title>Radverkehrs-Diskussion des KfV</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 00:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Das KfV &#8211; Kuratorium f&#252;r Verkehrssicherheit f&#252;hrt derzeit Gruppendiskussionen zum Thema Radverkehr durch. Gefragt wird nach den Erfahrungen im Verkehr, insbesondere dem Vergleich: Fahren auf Radwegen, im Mischverkehr, gegen die Einbahn und wie sieht entsprechend der zu w&#228;hlenden Anlage (! Radwegben&#252;tzungspflicht !) die Situation im Kreuzungsbereich aus.  Ein Blog-Beitrag von Bea.

Kleine Gruppen, professionelle Leitung durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/radweg_frei.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1277" title="radweg_frei" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/radweg_frei-150x150.jpg" alt="" width="102" height="102" /></a>Das <a title="kfv" href="http://www.kfv.at" target="_blank">KfV &#8211; Kuratorium f&#252;r Verkehrssicherheit</a> f&#252;hrt derzeit Gruppendiskussionen zum Thema Radverkehr durch. Gefragt wird nach den Erfahrungen im Verkehr, insbesondere dem Vergleich: Fahren auf Radwegen, im Mischverkehr, gegen die Einbahn und wie sieht entsprechend der zu w&#228;hlenden Anlage (! Radwegben&#252;tzungspflicht !) die Situation im Kreuzungsbereich aus.  <em>Ein Blog-Beitrag von <a title="IGF" href="http://lobby.ig-fahrrad.org/ueber-uns/kontakt/" target="_blank">Bea</a>.</em></p>
<p><em></em><span id="more-1274"></span></p>
<p>Kleine Gruppen, professionelle Leitung durch eine Psychologin und sogar  eine kleine Aufwandsentsch&#228;digung vermitteln, dass hier einmal ernsthaft  Geh&#246;r geschenkt wird. Zun&#228;chst sind mal die Definitionen zu kl&#228;ren. Da f&#228;llt recht bald die Bemerkung: Echte Radwege gibtʻs in Wien ja gar nicht&#8230; Na doch, den Donauradweg.</p>
<p>Leicht erkl&#228;rt, ist alles das Radweg, was baulich getrennt ist. Und alle &#8211; nennen wir es beim „richtigen“ Namen &#8211; Radfahranlagen auf der Stra&#223;e sind Mehrzweck- oder Radfahrstreifen. Werden die Radfahranlagen auf dem Weg zur Arbeit, zu dieser Kategoriegruppe geh&#246;rten wir n&#228;mlich, auch benutzt? Wenn vorhanden und wenn diese sinnvoll, dann: ja. Macht es Sinn? Meistens nicht. Schl&#228;ngellinienf&#252;hrung, mehr Ampeln oder ung&#252;nstigere Ampelphasen als der MIV (motorisierte Verkehr), schlechter Zustand und gerade in der winterlichen Witterung oftmals nicht ger&#228;umt sind die Ursachen daf&#252;r. Doch f&#252;r einige macht es trotz dieser Widrigkeiten Sinn, da der Abstand zum MIV gr&#246;&#223;er und die Furcht vor diesem bei manchen einfach zu gro&#223; ist.</p>
<p>Allerdings ist die besagte Furcht ein Wienspezifikum, das in anderen St&#228;dten so nicht zum Vorschein tritt. Die Sinnhaftigkeit der Radanlagen wurde beim Thema Vorrangregelung bei Kreuzungen weiter in Frage gestellt. Man darf hier ruhig auf ein gewisses Unwissen der rechtlichen Lage hinweisen. Oder verweigert unser Langzeitged&#228;chtnis einfach die Aufnahme von nicht nachvollziehbaren Regeln, die dem Hausverstand widersprechen und wohl oft auch dem Gerechtigkeitssinn? An einer ungeregelten Kreuzung mit herannahendem Auto von links hat eine Radfahrerin gem&#228;&#223; der Rechts-Vor-Links-Regel Vorrang, egal in welche Richtung sie weiterfahren will. Logisch. Befindet sich ebenjene Radfahrerin auf einem Mehrzweck- oder Radfahrstreifen dann hat sie nur noch beim Folgen der aufgemalten Radfahranlage Vorrang, mit Verlassen erh&#228;lt sie Nachrang. Endet die Radfahranlage an der Kreuzung hat sie grunds&#228;tzlich Nachrang. Entf&#228;llt die Radwegben&#252;tzungspflicht, kann man nur jedem Radfahrer empfehlen sich vor der Kreuzung von der Radfahranlage zu entfernen und in den Verkehr einzuordnen &#8211; sofern dieser rechtliche Missstand nicht gleichzeitig behoben wird.</p>
<p>Zwischenzeitlich kam auch das Thema Einbahn zur Sprache. Hier darf man, dort nicht. H&#228;lt man sich daran? Wenn der direkte schnelle Weg ein illegales Einfahren gegen die Einbahn bedeutet, dann macht man das eben, vor allem dann, wenn diese ausreichend Platz bietet. Au&#223;erdem sind die meisten ohnehin Beschimpfungen von Autolenkern auch in f&#252;r Gegenverkehr ge&#246;ffneten Einbahnen gewohnt, so dass sie es gern &#8211; in diesem Fall berechtigterweise &#8211; darauf ankommen lassen. Hierf&#252;r gibt es nur eine L&#246;sung: eine Einheitliche! Und wenn man den Radverkehr f&#246;rdern will kann diese nur lauten: alle Einbahnstra&#223;en sind f&#252;r den Radverkehr in Gegenrichtung zu &#246;ffnen. Und f&#252;r einige Ordnungsh&#252;ter, und vor allem f&#252;r die von ihnen in die Irre gef&#252;hrten Radfahrer ist hier besonders hervorzuheben: In der Einbahn wird rechts gefahren &#8211; mit oder gegen den Verkehr!</p>
<p>Mischverkehr hei&#223;t Mischen mit Fu&#223;gehern oder mit Autos. Ersteres ist aufgrund der gro&#223;en Geschwindigkeitsunterschiede kaum praktikabel. Selbst bei einer gro&#223;z&#252;gigen Breite wird es bei hohem Aufkommen der Verkehrsteilnehmer &#8211; gleich ob Radfahrer oder Fu&#223;g&#228;nger &#8211; von einigen noch kritisch gesehen. Hingegen ist das Mischen mit Autos &#8211; der anzustrebende Normalfall. Da hier im st&#228;dtischen Bereich die Geschwindigkeiten doch nah beieinander sind. Die bessere Wahrnehmung durch die Autofahrerinnen und -fahrer und das Mitflie&#223;en im Verkehr tragen zumeist zum Sicherheitsgef&#252;hl bei. Hingegen best&#228;tigt die derzeitige verfolgte Separierung das Sprichwort „aus den Augen aus dem Sinn“, was auch die hohe Unfallh&#228;ufigkeit in Kreuzungsbereichen erkl&#228;rt.</p>
<p>Ein weiteres Sprichwort lautet: „Der St&#228;rkere gibt nach!“ Wenn man St&#228;rke einmal ausschlie&#223;lich auf den Schutz des Verkehrsmittels f&#252;r dessen Nutzer im Falle eines Unfalles reduzieren w&#252;rde, dann h&#228;tten wir eine einfache Reihung, beginnend mit stark: Lkw &#8211; Pkw &#8211; Rad &#8211; Fu&#223;geher. Diese Unausgewogenheit ist im Fall des Radverkehrs durch fast nichts auszugleichen &#8211; schon gar nicht durch eine <a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/noe-helmpflicht/">Helmpflicht</a> (Kinderhelmpflicht!) &#8211; au&#223;er durch eine allseitige Anerkennung als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer! Die Grundlage f&#252;r diese Anerkennung sind in der Legislative und Exekutive derzeit nicht gegeben, was schlie&#223;lich die Voraussetzung f&#252;r eine Bewusstseins&#228;nderung der Verkehrsteilnehmer ist.</p>
<p>Diese Gruppendiskussionen &#8211; in den Kategorien Radfahren zur Arbeit, zur Ausbildung, als Kurier und in der Freizeit &#8211; durchgef&#252;hrt in Wien, Salzburg und Graz und sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Als Teil einer Studie im Auftrag des BMVIT &#8211; des Bundesministeriums f&#252;r Verkehr werden die Ergebnisse, die Ende des Sommers zu erwarten sind, wom&#246;glich in die StVO-Novellierung einflie&#223;en. Auf jeden Fall schon mal ein gro&#223;es Dankesch&#246;n f&#252;rs Nachfragen und vor allem f&#252;rs Zuh&#246;ren!</p>
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		<title>Dringlich: Modernisierung der Fahrradverordnung</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/dringlich-modernisierung-der-fahrradverordnung/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 18:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[ Das hier abgebildete, fr&#246;hliche Beispiel moderner motorloser Familien-Mobilit&#228;t w&#228;re laut der &#214;sterreichischen Fahrradverordnung weder legal noch existent. Dies ist nur einer der Gr&#252;nde, warum die IGF die Verordnung aus dem Jahr 2001 durchgearbeitet und alle praxisfernen Bestimmungen dem BMVIT zur &#196;nderung vorgeschlagen hat. Wenn &#214;sterreich ein Land der Alltagsradler werden will &#8211; und Themenkreise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/familienrad1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1220" title="familienrad" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/familienrad1-150x150.jpg" alt="" width="125" height="125" /></a> Das hier abgebildete, fr&#246;hliche Beispiel moderner motorloser Familien-Mobilit&#228;t w&#228;re laut der &#214;sterreichischen Fahrradverordnung weder legal noch existent. Dies ist nur einer der Gr&#252;nde, warum die IGF die Verordnung aus dem Jahr 2001 durchgearbeitet und alle praxisfernen Bestimmungen dem BMVIT zur &#196;nderung vorgeschlagen hat. Wenn &#214;sterreich ein Land der Alltagsradler werden will &#8211; und Themenkreise von Klimawandel bis Gesundheitspolitik sprechen massiv daf&#252;r, das zu wollen -  muss da einiges verbessert werden. Wir sagen was.</p>
<p><span id="more-1218"></span></p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/verordnung_neu.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1223" title="verordnung_neu" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/verordnung_neu-300x201.jpg" alt="" width="195" height="130" /></a>Die detaillierte &#220;berarbeitung der Fahrradverordnung mit Hinweisen auf die Schw&#228;chen und Vorschl&#228;gen f&#252;r praxisn&#228;here und niederschwellige Verbesserungen findet ihr hier zum <a title="PDF" href="http://lobby.ig-fahrrad.org/download/30/" target="_blank">download als PDF</a>. Kurz beschrieben geht es um bessere:</p>
<ul>
<li>Lichtbestimmungen ohne kryptische St&#228;rkenangaben</li>
<li>Reflektorenpflicht zeitgem&#228;&#223; und sicher, zB auch an Kleidung o.&#228;.</li>
<li>Ber&#252;cksichtigung moderner, innovativer Rad-Typen wie Familien,- Lasten- und Liegerad</li>
<li>und die Flexibilisierung des Kindertransports</li>
</ul>
<p>Es ist h&#246;chst an der Zeit, den Transport mehrerer Kinder in Transportr&#228;dern wie oben abgebildet zulassen zu k&#246;nnen oder auch die Mitnahme von Kindern in vorne montierten Kindersitzen (wie EU-weit g&#252;ltig) zu erlauben.</p>
<p>Naturgem&#228;&#223; h&#228;ngt damit auch die leidige Radwegben&#252;tzungs-Pflicht zusammen, die aus unserer Sicht ja Fahrbahn-Verbot hei&#223;en m&#252;&#223;te &#8211; und dementsprechend gleichheitswidrig ist und ersatzlos gestrichen werden sollte. Als ersten Schritt schlagen wir eine grundlegende Flexibilisierung vor: Auf Stra&#223;en mit einer Radfahranlage sollte mit einspurigen Fahrr&#228;dern ohne Anh&#228;nger und ohne elektrischen Hilfsantrieb die Radfahranlage nur dann zu ben&#252;tzen sein, wenn die Radfahranlage bez&#252;glich Sicherheit, Geschwindigkeit und Breite fahrzeugsgerecht nutzbar ist. F&#252;r alle anderen Fahrr&#228;der sollte ohnehin Wahlfreiheit bestehen.</p>
<p>Noch besser: Radwegben&#252;tzungspflicht streichen! Dem Fahrrad die Fahrbahn &#8211; und die Zukunft, meint eure IGF.</p>
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		<item>
		<title>City Maut? Mehr Raum f&#252;rs Rad!</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/city-maut-mehr-raum-fuers-rad/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 20:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael H&#228;upls Wiener SP-Regierung l&#228;&#223;t in wohlkalkulierter Manier f&#252;nf suggestive Fragen an die Bev&#246;lkerung herantragen, Zweck der &#220;bung: Wahlkampf.  Ziel: Verteidigung der Absoluten gegen FP. Nebeneffekt: Diskreditierung der direkten Demokratie durch Instrumentalisierung. Am meisten mediales Aufsehen erregt gerade die Frage 3: Soll in Wien eine Citymaut eingef&#252;hrt werden? 
Wir meinen: einfache Fragen brauchen einfache Antworten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/citymaut_Stau.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1143" title="citymaut_Stau" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/citymaut_Stau-150x150.jpg" alt="" width="126" height="126" /></a>Michael H&#228;upls Wiener SP-Regierung l&#228;&#223;t in wohlkalkulierter Manier <a title="wien.gv" href="http://www.wien.gv.at/wahlinfo/index.html" target="_blank">f&#252;nf suggestive Fragen</a> an die Bev&#246;lkerung herantragen, Zweck der &#220;bung: Wahlkampf.  Ziel: Verteidigung der Absoluten gegen FP. Nebeneffekt: Diskreditierung der direkten Demokratie durch Instrumentalisierung. Am meisten mediales Aufsehen erregt gerade die Frage 3: <em>Soll in Wien eine Citymaut eingef&#252;hrt werden? </em></p>
<p><strong>Wir meinen: einfache Fragen brauchen einfache Antworten &#8211; Ja!</strong> Jede Ma&#223;nahme zur menschenfreundlichen Stadtgestaltung ist willkommen. Jeder Raumgewinn f&#252;r Radfahrende ist ein Gewinn f&#252;r die Stadt. Eine komplexe Situation braucht jedoch ein ergebnisoffenes Abw&#228;gen verschiedener L&#246;sungsvorschl&#228;ge, und dann ein sinnvolles Ma&#223;nahmenb&#252;ndel, in dem City Maut oder Road Pricing ein Bestandteil sein kann &#8211; aber nicht muss. <span id="more-1141"></span></p>
<p>Das Leitbild einer lebenswerten Stadt mit nachhaltiger, gesunder Verkehrsgestaltung jedoch muss  f&#252;r diese &#220;berlegungen bindend sein. &#214;ffentlicher Verkehr, Gehen und Radfahren als Fortbewegungsmittel m&#252;ssen als Alternative zum KFZ gest&#228;rkt werden. Bei der t&#228;glichen Entscheidung, welches Verkehrsmittel ein Mensch w&#228;hlt, m&#252;ssen denjenigen, die unreflektiert und gewohnheitsgem&#228;&#223; zum Autoschl&#252;ssel greifen, attraktive Umstiegsanreize und verlockende Umdenkanst&#246;&#223;e geboten werden. Zus&#228;tzlich braucht es ein verkehrsstrukturelles Umfeld, das sanften Druck erzeugt: Hin zu einem klimafreundliche Verkehrsverhalten.</p>
<p><strong>Raum f&#252;r Menschen gewinnen</strong><br />
Auch Verkehrsplaner Prof. Knoflacher w&#252;nscht sich &#8220;<a title="derstandard" href="http://derstandard.at/1262209228090/City-Maut-Experte-haelt-Einfuehrung-fuer-problematisch" target="_blank">klare L&#246;sungen</a>&#8220;: Man m&#252;sse die Autos von der Oberfl&#228;che weg in die Parkgaragen bekommen. Denn gerade der ruhende Verkehr  beansprucht gro&#223;e Fl&#228;chen, die besser genutzt werden k&#246;nnten. Die Wiener Parkraumbewirtschaftung tr&#228;gt wohl das ihre dazu bei, dass KFZ-Fahrten minimal gesunken sind, muss aber &#252;ber den G&#252;rtel ausgeweitet und vor allem wie eine Kurzparkzone kontrolliert werden, was sogar der <a title="arb&#246;" href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100111_OTS0109" target="_blank">ARB&#214;</a> fordert.  Der Schl&#252;ssel jedoch liegt bei der Reduktion der Parkpl&#228;tze und Ersatz durch unterirdische Sammelgaragen, die f&#252;r die Nutzer die Verlockung des Autos vor der Haust&#252;r abschw&#228;chen, den Weg zur &#214;ffi-Haltestelle dadurch attraktiver und den Griff zum Fahrrad – bestenfalls stets bereit im Radraum – zur zeitsparenden Gewohnheit machen.</p>
<p><strong>Stadt fair teilen</strong><br />
<a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/citymaut_spielstrasse.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1165" title="citymaut_spielstrasse" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/citymaut_spielstrasse-150x150.jpg" alt="" width="134" height="134" /></a>Dieses so genannte <a title="oekonews" href="http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1037071" target="_blank">&#196;quidistanzmodell</a> stellt Chancengleichheit zwischen den Verkehrsmitteln her und lenkt sanft zur umweltfreundlichen Mobilit&#228;t &#8211; es findet sogar z&#246;gernde Bef&#252;rwortung der <a title="oekonews" href="http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1038634" target="_blank">&#214;AMTC-Akademie</a>.  Der Raumgewinn durch Minimierung oberirdischer Parkpl&#228;tze l&#228;sst sich in Steigerung der Lebensqualit&#228;t umm&#252;nzen: Begr&#252;nung, Fu&#223;g&#228;ngerraum, Fahrradstra&#223;en, Nahversorger, Spielzonen… kurz: Lebensraum. Fairer l&#228;sst sich Raum in der Stadt nicht teilen, dem <a href="http://www.schicker.at/?p=1080" target="_blank">Leitsatz von Verkehrsstadtrat Rudi Schicker</a> sei damit eine neue Bedeutung gegeben: Autofreie Stra&#223;enz&#252;ge, verkehrsberuhigte Zonen, lebensfreundliche Zentren.</p>
<p><strong>Umsteigen leicht gemacht</strong><br />
Daneben braucht es flankierende Ma&#223;nahmen, um das Mobilit&#228;tsverhalten nachhaltig zu &#228;ndern: Der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr zu kl&#252;geren L&#246;sungen ben&#246;tigt Anreize, das Ziel muss sein, nicht nur Nutzung sondern auch individuellen Besitz von KFZ sanft aber stetig zu reduzieren, um den gew&#252;nschten Gewinn an gesamtgesellschaftlicher Lebensqualit&#228;t erreichen zu k&#246;nnen. Ein Mix aus gro&#223;z&#252;giger Fahrrad-Verkehrsf&#246;rderung, Imagekampagnen, Umstiegspr&#228;mien, &#214;ffi-Ausbau und gef&#246;rdertem CarSharing erleichtert die Entscheidung, auf das ohnehin kostenintensive Auto zu verzichten.</p>
<p><strong>City Maut und Road Pricing</strong><br />
Finanzielle H&#252;rden, das eigene KFZ in Ballungszentren zu nutzen, sind eine starke Entscheidungshilfe. Einige internationale Beispiele von <a title="news" href="http://www.news.at/articles/0308/95/51144/city-maut-verkehr-london-drittel" target="_blank">London</a> &#252;ber <a title="ratschlag" href="http://www.ratschlag24.com/index.php/citymaut-in-mailand-zeigt-erste-erfolge-_76063/" target="_blank">Mailand</a> bis <a title="vnr" href="http://www.vnr.de/b2c/reisen/maut-in-stockholm-steuer-statt-stau.html" target="_blank">Stockholm</a> zeigen Erfolgsbilanzen f&#252;r City-Mauten als Lenkungsinstrument. Gerade das gr&#246;&#223;enm&#228;&#223;ig vergleichbare Stockholm erzielt j&#228;hrliche Einnahmen von ca. 100 Mio. Euro/Jahr und einen R&#252;ckgang der verkehrsbedingten <a title="vc&#246;" href="http://www.vcoe.at/start.asp?ID=7896" target="_blank">Emissionen</a> von 8 bis 14 Prozent und der Zahl der bei Verkehrsunf&#228;llen verletzten Personen in der Maut-Zone um 5 bis 10 Prozent. Auch die City-Maut kann also eine wirksame Ma&#223;nahme f&#252;r Klimaschutz und Lebensqualit&#228;t im st&#228;dtischen Bereich sein. Gerade im Wiener Fall h&#228;ngt ihre Effizienz aber sehr von der Ausgestaltung ab: Wo liegt die Maut-Grenze, welches Erhebungs-System wird eingesetzt, welche Steuerung der Einkaufsstr&#246;me wird die Folge sein, entstehen soziale Ungerechtigkeiten? Zu einer ernsthaften Beantwortung der populistischen Frage der SP Wien w&#228;ren all diese Dinge abzukl&#228;ren: &#8220;Man muss ja die Folgewirkungen ber&#252;cksichtigen, bevor man solche Sachen fragt. Die Leute, die das beantworten, sollten wissen, was da herauskommt,&#8221; meint auch <a title="derstandard" href="http://derstandard.at/1262209228090/City-Maut-Experte-haelt-Einfuehrung-fuer-problematisch" target="_blank">Prof. Knoflacher</a>.</p>
<p><strong>Ma&#223;nahmenpaket &#8220;Raus aus dem Auto, rein in die Stadt!&#8221;</strong><br />
Die Mischung wird das erfolgreiche Rezept ausmachen. Ein vision&#228;res, starkes Ma&#223;nahmenpaket aus Parkraumbewirtschaftung und –reduktion, Umstiegsanreizen, lenkender Verkehrsplanung, Attraktivierung unmotorisierten Verkehrs und intelligent eingesetzter Umstiegsf&#246;rderungen ist gefragt. Und ja, auch innerst&#228;dtisches Road Pricing oder Maut kann dazugeh&#246;ren. Denn auch die Kostenwahrheit des KFZ-Verkehrs stimmt nicht, wie ARB&#214; und &#214;AMTC st&#228;ndig behaupten: Jeder Steuerzahler finanziert Infrastruktur und Instandhaltungskosten mit, nur <a title="vc&#246;" href="http://www.pte.at/news/070601033/vcoe-fordert-kostenwahrheit-beim-verkehr/" target="_blank">44% der Kosten</a> werden tats&#228;chlich durch KFZ-Abgaben getragen. Wohingegen jeder radgefahrene Kilometer dem Gesundheitssystem sparen hilft: Eine <a title="radlobby.at" href="http://www.radlobby.at/cms/artikel/datum/2009/03/03/radfahren_foerdert_sicherheit_und_gesundheit_ohne_helmpflicht.html" target="_blank">Verdoppelung des Radverkehrs</a> in &#214;sterreich k&#246;nnte 300 Millionen Euro j&#228;hrlich einsparen!</p>
<p><a title="viennaonline" href="http://video.vienna.at/video/45092/volksbefragung-citymaut---eine-chance-fur-alle" target="_blank">Hier gibts ein Vienna Online-Interview</a> zum Thema mit Alec von der IGF und Hr. Willi Resetarits:</p>
<p>PS: Die wahlk&#228;mpfende Wiener Volksbefragung kostet laut &#214;VP <a title="wien konkret" href="http://www.wien-konkret.at/politik/direkte-demokratie/volksbefragungen/2010/" target="_blank">7,6 Millionen Euro</a>.</p>
<p><strong>Unsere Umfrage </strong>ist auch suggestiv, aber kostenlos:</p>
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