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	<title>IGF - Interessengemeinschaft Fahrrad &#187; Sicherer Alltag</title>
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	<description>die junge radlobby</description>
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		<title>Herbstsaison ist Radsaison! Hier die richtigen Tipps dazu.</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherer Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Morgenluft ist schon etwas frisch &#8211; aber umso frischer ist der Kopf, wenn man in der Arbeit anlangt. Die Herbstsonnenstrahlen liegen freundlich auf den verfärbten Blättern. Oder es regnet gräulich, aber dafür hat man ja das Regeng&#8217;wand und muss nicht neben niesenden Mitmenschen Bazillen fangen in der Ubahn. Also: Radfahren hat auch im Herbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_rad.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3112];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3116" title="herbst_rad" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_rad.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Morgenluft ist schon etwas frisch &#8211; aber umso frischer ist der Kopf, wenn man in der Arbeit anlangt. Die Herbstsonnenstrahlen liegen freundlich auf den verfärbten Blättern. Oder es regnet gräulich, aber dafür hat man ja das Regeng&#8217;wand und muss nicht neben niesenden Mitmenschen Bazillen fangen in der Ubahn. Also: Radfahren hat auch im Herbst Saison! Und viele Vorteile, natürlich vor allem gegenüber Staustehen und Parkplatzsuchen vulgo &#8220;Autofahren&#8221;. Ist es da erstaunlich oder einfach ewig eingelernte Windschutzscheibenroutine, dass zB der <a href="http://arboe.at" target="_blank">ARBÖ</a> mit den altbekannten Gefahrenszenarien bedrohlich winkt, wenn er mit dem Titel &#8220;<em>Gut durch den Herbst geradelt!</em>&#8221; zur <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111020_OTS0062/arboe-gut-durch-den-herbst-geradelt-mit-den-fuenf-bs" target="_blank">Presseaussendung</a> greift? Wir meinen das ja auch, aber eher mit Freude denn mit Furcht! Hier ein paar Tipps von Alltagsradlern.</p>
<p><span id="more-3112"></span></p>
<p>Dabei geben wir dem ARBÖ ja durchaus Recht: <em>&#8220;Richtige Beleuchtung, Bekleidung, Bereifung, Bremsen und Bodenhaftung sind jetzt wichtig für Radfahrer!&#8221;</em> Aber die Mittel, mein lieber Autoklub! Oops, ahja, da ist ja seit Jahrhunderten das &#8220;<em>R</em>&#8221; wie Radfahrer im Namen. Vielleicht mal wieder ausprobieren?</p>
<p>Während nämlich da draußen <a href="http://wien.orf.at/news/stories/2506032/" target="_blank">zahllose RadlerInnen</a> unfallfrei durch Herbstsonne und -regen radeln, meint der Bund bevormundend: &#8220;<em>&#8230;auf schlitziger Laubfahrbahn ist schneller ausgerutscht, als mancher Pedalritter glauben mag</em>&#8220;! Und sieht schon die Friedhöfe überfüllt: &#8220;<em>Wer im dunklen Outfit, ohne Fahrradbeleuchtung in der Dämmerung unterwegs ist, der spielt mit seinem Leben.</em>&#8221; Wie ja die Statsitik düster beweist? &#8220;<em>So verunglückten laut Statistik Austria im Oktober und November des Vorjahres 586 Radler</em>&#8220;. Nun, im selben Zeitraum verunfallten mit Kraftfahrzeugen <a href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/verkehr/strasse/unfaelle_mit_personenschaden/index.html" target="_blank">über 5000 Menschen</a>! Was wenn sie Rad gefahren wären?</p>
<p>Dennoch, auch wir geben gerne Tipps zum sicheren und fröhlichen Radfahren im Herbst!</p>
<ul>
<li>Zuallererst: Umsichtig und selbstbewusst fahren macht sicher!</li>
<li>Dann natürlich mit funktionierender Beleuchtung, sobald Dunkelheit oder Nebel einsetzen. Denn Sichtbarkeit bringt Sicherheit!</li>
<li>Bekleidung ist ja vor allem für Wärme und Trockenheit wichtig, Regenhosen oder Capes können da viel helfen, ebenso wasserdichte Handschuhe, Schutzbleche sowieso. Die vom ARBÖ angebotene &#8220;<em>Warnweste, erhältlich u.a. beim ARBÖ</em>&#8221; wird da nix bringen, und: Sollten nicht Autos die Radler vor der KFZ-Gefahr warnen statt umgekehrt?</li>
<li>Bodenhaftung: Gute, profilierte Reifen mit richtigem Druck, immer wichtig! Dass der ARBÖ rät: &#8220;<em>Sattel so einstellen, dass beim Stehenbleiben der Boden mit beiden Füßen bequem erreicht wird</em>&#8220;, spottet jedoch jeder ergonomischen Erkenntnis, wird nur unnötig Kraft und Knieschmerzen kosten und ist höchstens bei Tiefschnee- und Eispassagen nötig. Im Oktober? Also: Sattel in <a href="http://www.gesund-durch-radfahren.de/radfahrtipps/wie-faehrt-man-richtig.html">Idealabstand zum Pedal </a>einstellen, wie immer.</li>
<li>Bremsen: Ja, in der feuchten Jahreszeit unbedingt bestens einstellen und warten lassen, v.a. Felegenbremsen haben da ja Nachteile gegenüber Scheibenbremsen, aber auch erstere bringen RadfahrerInnen immer gut ans Ziel. Dass &#8220;<em>Notbremsungen immer nur mit der Hinterradbremse</em>&#8221; zu machen wären, &#8220;<em>da sich ein blockierendes Hinterrad besser unter Kontrolle bringen lässt, als das Vorderrad</em>&#8221; ist aber kein guter Rad, A&#8221;<em>R</em>&#8220;BÖ! Dosiertes Bremsen mit beiden Bremsen bringt die meiste Kraftentfaltung und auch Sicherheit! Aber ausschließliches bzw überwiegendes Bremsen mit der Vorderbremse kann natürlich unangenehm enden, Vorsicht!</li>
<li>Bim-Schienen beginnt auch mit &#8220;B&#8221; und können Schwierigkeiten bei Nässe machen, wenn man direkt darauf bremst oder lenkt. Ruhiges Queren in ausreichendem Winkel und es kann nix schiefgehen!</li>
<li>Auch wichtig: An die Radmechanik denken, Kette regelmäßig reinigen und ölen wenns nass wird draußen, und auch die Bowdenzüge nicht vergessen.</li>
</ul>
<p>Jedenfalls ist zu raten: Radfahren! Und dass &#8220;<em>bei Glatteis ist Radfahren immer ein Risiko ist</em>&#8220;, wie der<br />
ARBÖ warnt, da stimmen wir zu. Ebenso Autofahren, Spazierengehen und Schlittschuhlaufen. Und die Todesfalle Haushalt nicht vergessen! Daher: Jetzt mal raus mit Rad!</p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_belgien.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3112];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3114" title="herbst_belgien" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_belgien.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_vancouver.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3112];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3113" title="herbst_vancouver" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_vancouver.jpg" alt="" width="544" height="408" /></a></p>
<p><a href="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_melbourne.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3112];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3115" title="herbst_melbourne" src="http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-content/uploads/herbst_melbourne.jpg" alt="" width="543" height="361" /></a></p>
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		<title>Fahr sicher Rad!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherer Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle unsere Überlegungen, Erfahrungen ud Überzeugungen, wie mensch als RadfahrerIn sicher im Alltagverkehr uterwegs sein kann, haben wir heuer in ein Kursprogramm verpackt, das von theoretischen Grundlagen über Fahrübungen im Schonraum zu Training im Verkehr führt: FahrSicherRad.at. Falls du WiederaufsteigerIn bist doer mehr über die StVO wissen willst: Komm fahr mit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle unsere Überlegungen, Erfahrungen ud Überzeugungen, wie mensch als RadfahrerIn sicher im Alltagverkehr uterwegs sein kann, haben wir heuer in ein Kursprogramm verpackt, das von theoretischen Grundlagen über Fahrübungen im Schonraum zu Training im Verkehr führt: <a href="http://FahrSicherRad.at">FahrSicherRad.at</a>. Falls du WiederaufsteigerIn bist doer mehr über die StVO wissen willst: Komm fahr mit!</p>
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		<title>Die Strassenbahnschiene und Ich</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherer Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Von User M. erreicht uns folgende Anfrage, die ja alle RadlerInnen in Wien, der Stadt mit dem längsten Straßenbahnnetz Europas, dauernd beschäftigt: Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin eventuell ein Hosenscheißer, aber ich habe beim Radfahren auf Straßen mit Straßenbahnschienen immer ein sehr ungutes Gefühl, weil ich mit den Reifen nicht in den Schienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von User M. erreicht uns folgende Anfrage, die ja alle RadlerInnen in Wien, der Stadt mit dem längsten Straßenbahnnetz Europas, dauernd beschäftigt:<span id="more-1010"></span></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin eventuell ein Hosenscheißer, aber ich habe beim Radfahren auf Straßen mit Straßenbahnschienen immer ein sehr ungutes Gefühl, weil ich mit den Reifen nicht in den Schienen landen will:</p>
<p>- Fahre ich rechts von den Schienen, habe ich nur einen sehr schmalen Streifen frei, auf dem dann meistens noch Gullideckel, Streusplit und sich öffnende Autotüren zu finden sind.</p>
<p>- Fahre ich zwischen den Schienen, werde ich (verständlicherweise) von den dahinterfahrenden Autofahrern angehupt, was mich auch nicht besonders fröhlich stimmt.</p>
<p>Gibts da irgendeinen praktikablen Weg? Radwege sind ja in Wien leider nicht wirklich eine Alternative, da ich nicht sooo viel Zeit habe, um die entsprechenden Umwege zu fahren.</p></blockquote>
<p>Also Hosenscheißerr&#8230; nö, damit haben wir alle zu kämpfen und fast jedeN hats schon mal auf dem Gleis erwischt, ausgerutscht meistens. Was sagt denn der <a title="falter" href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=29634&amp;motif_id=10&amp;SESSID=c2b6bf699ba6f1623fb96a7c9340e6da" target="_blank">Schlaue Radgeber</a> dazu, der ja von IG Fahrrads Alec mitverfasst wurde?</p>
<p>Die Stadt Wien besitzt mit rund 179 Kilometern Gesamtgleislänge das viertgrößte Straßenbahnnetz der Welt. Das ist schön für eine Vorzeigestadt des Öffentlichen Verkehrs – aber mühsam für wenig erfahrene RadfahrerInnen. Zu Recht sind für jene Straßenbahngleise gefürchtete Hindernisse, die Angst, durch „Einfädeln“ ins Gleis oder Wegrutschen zu Sturz zu kommen, ist groß. Oft wird eine Ausflucht in möglichst breiter Bereifung gesucht, jedoch ist mit der richtigen Fahrtechnik und dem mit der Erfahrung steigenden Selbstvertrauen auch ein Bimgleis keine Falle mehr. Das Kreuzen eines Gleises in Fahrtrichtung kommt naturgemäß auf jeder Fahrt mehrfach vor und ist gerade beim Anblick sich öffnender Türen, ausparkender Autos oder vortretender FußgängerInnen unvermeidlich. Dabei ist neben einem kühlen Kopf vor allem der Anfahrtswinkel ans Gleis (mindestens 45°) und die Konzentration auf die Einhaltung der Körperspannung (gestreckte Arme, Ellbogen nach außen) wichtig.</p>
<p>Gerade beim Annähern an vorgezogene Haltestellenkaps, die ja nur eine schmale Spur zwischen Gehsteigkante und Gleis freilassen, ist es wichtig, rechtzeitig an den Wechsel übers Gleis zu denken, sich mit Schulterblick zu vergewissern, ob kein Auto (oder kein anderer Radler) gerade zum Überholen ansetzt und diese im besten Falle mit einem Handzeichen zu verständigen &#8211; bevor man das Gleis kreuzt, einhändig ist dies nicht zu empfehlen! (&#8230;) In diesen Situationen müssen viele Handlungen und Entscheidungen in kürzester Zeit getätigt werden – das kann schon mal zu Stressgefühlen führen, wenn man nicht rechtzeitig vor dem Kap mit den nötigen Abläufen beginnt.</p>
<p>Oft verstehen Autolenker den Grund für diese Manöver nicht, da sie ja nicht extra auf Details der Fahrbahnbeschaffenheit achten müssen, und reagieren unwirsch hupend auf diese &#8211; für sie so wirkende -  Verletzung des Rechtsfahrgebotes. Zu Unrecht, muss der Radfahrer doch nur so weit rechts fahren, wie er sich nicht selbst gefährdet.</p>
<p>Bei feuchtem und/oder eiskaltem Wetter werden Straßenbahngleise zusätzlich zur Rutschgefahr. Man reagiert am sichersten mit zusätzlicher leichter Verlangsamung und Vermeidung von Lenkmanövern direkt auf dem Gleis.</p>
<p>Besondere Vorsicht gilt auch beim Umgang mit den Schienenfahrzeugen selbst. Einer sich nähernden Straßenbahn ist laut StVO Platz zu machen, im Realfall ist das aber oft schwierig bis unmöglich – die Reihe parkender Autos lässt keinen Platz, die nächste Querstraße zum Ausweichen ist weit, auf den Gehsteig springen keine Option. Also: Geduld bewahren und hoffen, dass der Straßenbahnlenker die Problematik einsieht – ansonsten sollte man sein Geläute ignorieren bis zur Ausweichmöglichkeit oder Haltestelle.<em> (Das gilt auch fürs Hupen von Autolenkern, M.!) </em></p>
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		<title>Radfahren lernen mit Kindern</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherer Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Frühling erreichte uns die Anfrage eines Kinder-Radiosenders aus Brandenburg (ja, das gibts!) zum Thema: Wie beginnt man am besten, Kindern radfahren beizubringen? Da wars nicht weit zum Live-Interview. Hier gibts eine mögliche Antwort&#8230; &#8230;die gleichzeitig ein Auszug aus unserem kleinen schlauen Radgeber &#8220;Radfahren in Wien&#8221;, bald im Falterverlag erhältlich, ist: Vorausschickend ganz wichtig: Keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Frühling erreichte uns die Anfrage eines Kinder-Radiosenders aus Brandenburg (ja, das gibts!) zum Thema: Wie beginnt man am besten, Kindern radfahren beizubringen? Da wars nicht weit zum Live-Interview.</p>
<p>Hier gibts eine mögliche Antwort&#8230; <span id="more-502"></span>&#8230;die gleichzeitig ein Auszug aus unserem kleinen schlauen Radgeber &#8220;Radfahren in Wien&#8221;, bald im Falterverlag erhältlich, ist:</p>
<p>Vorausschickend ganz wichtig: Keine Kinderräder mit Stützrädern zum Lernen verwenden, sondern <a title="Link Info Laufrad" href="http://www.kinderfahrradladen.de/laufrad-kinder:_:72.html" target="_blank">Laufräder</a>, also Kleinkinderräder ohne Pedale. dadurch lernt das Kind das wichtigste, nämlich Gleichgewicht und Bewegungsfreude &#8211; der Umstieg aufs Peadl-Radl ist dann ein KLacks.</p>
<p>Es ist ein großer Schritt, sich erstmals mit seinem selbst radelnden Kind in den Stadtverkehr zu wagen. Aber auch hier ergibt ein kleiner Schritt den nächsten: Zuerst sollte das Kind natürlich im geschützten Umfeld eines Parks o.ä. gründlich Rad fahren gelernt haben, Sicherheit auf dem Gerät besitzen und vor allem zu einer Gefahrenbremsung fähig sein. Das ist eher eine Frage der Übung als des Alters. Auf Verkehrsflächen darf das Kind mit Rädern bis zu einer Größe von 12“  den Gehsteig benutzen, das ist bei den ersten kurzen Ausfahrten mit kleineren Sprösslingen nicht nur dem Kind, sondern auch dem begleitenden Erwachsenen zu empfehlen, da er unmöglich von der Fahrbahn aus das Kind sicher dirigieren kann. Das entspricht zwar nicht der StVO, aber jedem gesunden Schutzdenken von Erziehungsberechtigten und wird auch allgemein toleriert, da man sich ja ohnehin nur im Schritttempo bewegt, und manchmal sogar von Polizisten empfohlen.</p>
<p>Bald jedoch wird man sich auf Radwege oder –streifen bzw. ruhige Fahrbahnen begeben können und dort den Weg zum Einkauf, Spielplatz oder zum Kindergarten zurücklegen. Neben Geduld gegenüber den Kindern und einem wachen Auge gegenüber dem restlichen Verkehr gilt hier die Empfehlung, das Kind voraus fahren zu lassen, um es im Blickfeld zu haben und abschirmen zu können, und dabei ruhig zu dirigieren. Im besten Falle fahren vor und hinter den Kindern Erwachsene. Manchmal läßt sich ein Kind jedoch nicht überzeugen, allein vor dem Elternteil herzuradeln, da es sich hinter ihm subjektiv sicherer und geführt fühlt. Dann helfen kleine Tricks, um dennoch über sein Verhalten Bescheid zu wissen, ohne ständig nach hinten zu sehen: Ein Spiegel am Lenker, miteinander Reden und Signalsysteme, wie z.B: „Klingle, wenn du dich unsicher fühlst, ich zu schnell bin etc!“ Besser jedoch ist es, das Kind sanft zum Vorausfahren zu bringen. Bei regelmäßigem Nutzen von Fahrrädern auch als Familienalltagsfahrzeug stellt sich bei Eltern und Kindern bald Sicherheit im Umgang mit dem Verkehr ein, dann ist auch die Fahrradprüfung, die mit 10 Jahren zum Alleinfahren berechtigt, ein Klacks und die elterliche Sorge nicht allzu groß.</p>
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