Lessons from Britain #4 – Cycle Superhighways

IGF-Vorstandsmitglied Beatrice Stude hält sich in England auf und teilt uns ihre Eindrücke vom Radverkehr mit – inklusive Anregungen für die heimische Verkehrsplanung! Heute zu Highways: FahrradfahrerInnen brauchen schnelle Verbindungen – ein Hauptradverkehrsnetz in der Stadt. An Durchgangsstraßen für den motorisierten Individualverkehr, auf denen Geschwindigkeiten von über 30 km/h vorherrschen, brauchen RadlerInnen separate Wege. London hat das erkannt, aber Theorie und Praxis driften leider weit auseinander. Wien sollte sich ebenfalls vorrangig auf den Ausbau eines übergeordneten Radwegenetzes konzentrieren, aber keinesfalls Londons Fehler nachmachen.

The Cycle Superhighways (CS) in London - click here for english version

Die Hauptidee hinter den CS war und ist schnelle Routen für PendlerInnen in und aus der Stadt zu schaffen. Zunächst sollte man sich aber einmal die Wortwahl auf der Zunge zergehen lassen: CYCLE SUPERHIGHWAY. Ein Highway ist laut Definition eine Hauptstraße, die im besonderen größere Städte miteinander verbindet; die Vorsilbe impliziert, dass es sich hierbei um die Steigerungsform handelt, also eine außergewöhnliche Form von Highway. Diese Wortwahl weckt Erwartungen, die weitestgehend unerfüllt bleiben, wenn man beginnt die CS zu erkunden. Dies sind die Gründe dafür:

Trotz allem gibt es auch Vorteile, die hier nicht unerwähnt bleiben dürfen:

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beatrice, 24. Mai, 2012, Kategorie: Allgemein.

Ein Kommentar zu “Lessons from Britain #4 – Cycle Superhighways”

  1. Felix schreibt:
    28. Mai, 2012 um 17:01

    der ausdruck “superhighway” ist wohl wirklich ein bisschen übertrieben …

    mir würde ja schon das reichen, was bei Autos “Straße” heißt: also ein halbwegs gerades Stück, wo man ungestört fahren kann und wo man nicht bei jeder Kreuzung auf 10km/h abbremsen muss

    aber zumindest bemüht man sich …

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