IGF - Interessengemeinschaft Fahrrad
Die IG-Fahrrad ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen.
Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!
Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewußt und mit Freude.
In den Plänen der ÖBB für die Gestaltung der Vorplätze des zukünftigen Wiener Hauptbahnhofs herrscht Fahrrad-Parkverbot: Im Umfeld des Bahnhofs sollen nicht nur keine Radbügel aufgestellt werden, jede Gelegenheit zum Anschließen von Rädern außerhalb der Radstation und -garagen soll aktiv durch demenstprechende “Gestaltung” verhindert werden. Paradox: Die großzügige Bemessung der betreuten Radstation (~1000 Stellplätze) verspricht Radfreundlichkeit, die Ignoranz des Bedürfnisses nach Rad-Kurzparken im öffentlichen Raum um den Bahnhof zeigt die eigentliche Rad-Allergie der ÖBB. Damit ignoriert die ÖBB eine wichtige Nutzergruppe der Radfahrenden und blockiert am wichtigsten Mobilitätsknotenpunkt Wiens, der gleichzeitig ja auch Konsumknotenpunkt werden soll, den Aufschwung des Fahrrads als Verkehrsmittel in Wien. Wie seht ihr das? Stimmt in unserer Umfrage ab!
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Wie oft passiert das AlltagsradlerInnen: Ein Stück Mehrzweckstreifen fehlt genau dort wo man ihn braucht, eine Baustelle versperrt ohne Umleitung den Radweg, durch Radwegeplanung hervorgerufene Konflikte häufen sich, neben der schneegeräumten KFZ-Fahrbahn türmt sich der Gatsch am Radweg, direkt vorm Lieblingskino fehlen die Radbügel… Was individuelles Ärgernis ist kann auch zur Anregung an die Zuständigen der Stadt Wien werden, im Sinne der Radverkehrsfreundlichkeit für Abhilfe zu sorgen. Das geht nun unkompliziert mit dem RadKummerKasten der Radlobby IGF! Situation beschreiben, Foto dazu, betroffenen Bezirk auswählen – und ab geht die Post direkt an die Zuständigen!
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Für einige BesucherInnen der Mariahilfer Straße war der Weihnachtsmann schon am Samstag, den 17. Dezember da: sie trafen ihn beim Gerngross-Einkaufscenter in Form von Lastenräder fahrenden IGF-Aktiven, die ihnen ihre Einkäufe gratis nach Hause radelten. Ob Wintermantel, Hantelgewichte oder Dampfbesen, den Radlern der Radlobby.IGF war nichts zu schwer und auch nur wenig zu weit. …weiterlesen »
Aktion der Radlobby.IGF auf der Mariahilfer Straße am 17.12.2011, 13-16h
Ja zu einer verkehrsberuhigten, radfreundlichen Mariahilfer Straße!
Die Radlobby.IGF wird mit feinen Bildern die Augen öffnen für eine andere Wahrnehmung der Mariahilfer Straße als Einkaufsstraße. Am 17.12. werden die Weihnachtsmänner der Radlobby.IGF mit Lastenrädern die Einkäufe der KundInnen heimradeln: die KundInnen geben ihre Einkäufe am Radlobby.IGF-Stand vorm Gerngross-Center ab, fahren nach Hause und bekommen ihre „Packerln“ von uns frei Haus zugestellt! …weiterlesen »
Selbstgemachte Fahrradkekse, dampfender Tee und hilfreiches Kettenöl: Die Radlobby.IGF hat bei der jährlichen Winter-Aktion “Keks & Öl” am 5.12. vor der Oper gemeinsam mit dem Wiener Radbeauftragten Martin Blum “Danke!” an alle gesagt, die auch im Winter Rad fahren und so sich selbst und der Stadt Wien zu mehr Lebensqualität verhelfen. Zahlreiche RadlerInnen kamen an dieser meistbefahrenen Stelle des Wiener Radwegenetzes vorbei und freuten sich über unser Dankeschön-Geschenk und die Weihnachts-Gewinnspiel-Karte. Trotz frühwinterlicher Temperaturen zeigte sich: Radfahren als Alltagsverkehrsmittel nimmt massiv zu, in jeder Jahreszeit!
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Trotz unserer mehrfachen Thematisierung der absehbaren Problematik durch die fehlenden Planungen von genügend Radständern direkt vor dem Westbahnhof wurden bis zur Eröffnung letzte Woche nicht nur keine zusätzlichen Bügel geplant und umgesetzt sondern auch noch dazu in Plänen und Besprechungen vorgesehene nicht gebaut. Das Resultat: An Pfählen und Geländern angeschlossene Fahrräder und eine vergebene Chance, das Rad richtig und praxisnah in die ÖV-Mobilitätskette zu integrieren und somit auch einen Beitrag zur RV-Erhöhung in Wien zu leisten. Die Aufrufe der IGF per Blog, Presse und direktem Urgieren, dass dieser Missstand gründlich behoben werden muss, hat viel Echo gefunden und auch zur Zusicherung von mehr Radbügeln in Westbahnhofumraum geführt. Wir fragen: Werden diese die nötige Qualität und Bahnsteigsnähe haben? …weiterlesen »
Radfahren hat immer Saison! Auch im Winter schützt Radeln als alltägliches Verkehrsmittel die Umwelt und hilft der eigenen Gesundheit. Ja, genau, denn die tägliche Bewegung an der frischen Luft hält fit, sitzgeheiztes Schmoren im Stau macht krank und belastet die Winterluft. Bei der jährlichen Winter-Aktion “Keks & Öl” am 5.12. vor der Oper hat die Radlobby IG Fahrrad daher gemeinsam mit dem Wiener Radbeauftragten Martin Blum “Danke!” an alle gesagt, die auch im Winter Rad fahren (Fotos hier!) und so sich selbst und der Stadt Wien zu mehr Lebensqualität verhelfen. Zusätzlich lädt die IGF hier zum Winter-Gewinnspiel mit feinen Preisen! Einfach die Gewinnfrage hier im Artikel bis 20.12. beantworten!
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Nachdem sich bereits Umweltminister Berlakovich in einem Ö1-Interview für nicht zuständig bezüglich der unglaublichen Feinstaubbelastung erklärt hat, folgt ihm nun die Wiener Umweltstadträtin Sima in einem Radio-Wien-Interview mit der Erklärung, dass Wien ja schon alles tue, was möglich sei. Sie ist skeptisch gegenüber Fahrverboten und Umweltzonen. Ganz anderer Ansicht ist aber Koalitionskollegin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou: Sie stellt Umweltzonen für Wien in Aussicht und meint: “An der Citymaut führt kein Weg vorbei!” Tatsächlich ist nicht nur angesichts der gerade akuten Feinstaubbelastung sondern ebenso zur Bekämpfung von anderen KFZ-produzierten Gesundheitsbeeinträchtigungen wie Schadstoffen, Lärmbelastung und Raummangel klar: Effiziente Verkehrssteuerungsmaßnahmen müssen geschaffen werden, Wien muss die erste Österreichische Stadt mit Umweltzone werden!
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Mit dem Beginn der Bürgerbeteiligungstermine am 17.11. geht das Prestigeprojekt des ergrünten Verkehrsressorts der Stadt Wien in eine intensive Phase. Die “Autofreie Mariahilfer Straße” war schon im Wahlkampf ein großes Thema und wird in den nächsten 3 Jahren von Vizebürgermeisterin Vassilakou zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden müssen. Dabei werden nicht nur alle Beteiligten und NutzerInnen der „Mahü“ – also ganz Wien und noch mehr! – nach ihren Bedürfnissen befragt sondern dann auch Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht allen gerecht werden können – aber den Zielsetzungen der Verkehrsstadträtin gerecht werden müssen: Fußgängerfreundlich, autofrei, durchgängig beradelbar. Viele Interessen stehen im Raum, die IGF tritt gemeinsam mit der ARGUS klarerweise für jene der RadfahrerInnen ein, jedoch mit dem großen Blick auf den unmotorisierten Verkehrsverbund: Die Mahü muss vorrangig zum Lebensraum werden für die zahlreichen flanierenden und shoppenden FußgängerInnen, und darüber hinaus bleiben was sie ohne KFZ-Staus schon lange wäre: Eine direkte, sichere, zügige Radverbindung mit der Inneren Stadt!
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Die Polizei in Wien verlängert ihre “Aktion Scharrrf“, die sich auf Radfahrende und deren potentielle Gestzesübertretungen konzentriert. Neben der nötigen Debatte, ob die knappen Personalressourcen der Wiener Exekutive nicht besser in anderen Feldern im Interesse der öffentlichen Sicherheit genutzt wären, und der Frage der Unverhältnismäßigkeit angesichts des geringen Gefährdungspotentials tritt ein weiteres Phänomen ans Licht der Öffentlichkeit: Manche RadfahrerInnen müssen Ersatzfreiheitsstrafen absitzen, weil sie die unverhältnismäßig hohen Strafbeträge für Radfahren unter Alkoholeinfluss über 0,8 Promille nicht aufbringen können. Wir meinen: Es braucht eine deutliche Reduktion der Strafen oder überhaupt ein grundsätzliches Umdenken. Was meint ihr?
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