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	<title>Kommentare zu: Recht des Fahrrads auf Fahrbahn</title>
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	<description>die junge radlobby</description>
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		<item>
		<title>Von: coyote</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-693</link>
		<dc:creator>coyote</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 21:36:18 +0000</pubDate>
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		<description>Mittlerweile schreiben wir 2011, Rudi Schicker ist nicht mehr Verkehrsstadtrat und kann sich nun voll seinem Erwachsenwerden widmen.
Den Radwegbenützungszwang gibt es - wer hätte anderes erwartet ? - immer noch...
(Und die Mehrzwangstreifen sind immer noch 1.2 / 1.5 in Wien)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile schreiben wir 2011, Rudi Schicker ist nicht mehr Verkehrsstadtrat und kann sich nun voll seinem Erwachsenwerden widmen.<br />
Den Radwegbenützungszwang gibt es &#8211; wer hätte anderes erwartet ? &#8211; immer noch&#8230;<br />
(Und die Mehrzwangstreifen sind immer noch 1.2 / 1.5 in Wien)</p>
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		<title>Von: coyote</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-168</link>
		<dc:creator>coyote</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 16:58:58 +0000</pubDate>
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		<description>Die Radverkehrspolitik der Stadt Wien in kurzen Worten:
* Erst hat man die &quot;Schleichwege&quot; im Nebenstraßenraum, auf denen man noch in den 70er- und 80er-Jahren unbehelligt radeln konnte, zur wundersamen Gratisstellplatzvermehrung (&quot;Schrägparkoffensive&quot;) flächendeckend vernichtet,
* Zugleich das Radfahren auf Schienenstraßen durch Haltestellenkaps zum Russischen Roulette verwandelt,
* und jetzt nimmt man dem Radverkehr das Recht auf Sicherheitsabstand, indem man ihn mit Mehrzwangstreifen an den Rand drängt, wo man früher gemäß §7 StVO ausreichenden Seitenabstand zur Verfügung hatte:
Ein 1.2m bis 1.5m breiter Streifen neben einer Parkspur - während der Radverkehrskoordinator selbst &quot;Zu geparkten Autos seitlich einen Meter Sicherheitsabstand halten&quot; empfiehlt: http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/sicherheit/tipps.html

Und das ganze wird uns noch als &quot;Radwegkilometer&quot; verrechnet !
So fördert Wien den Radverkehr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Radverkehrspolitik der Stadt Wien in kurzen Worten:<br />
* Erst hat man die &#8220;Schleichwege&#8221; im Nebenstraßenraum, auf denen man noch in den 70er- und 80er-Jahren unbehelligt radeln konnte, zur wundersamen Gratisstellplatzvermehrung (&#8220;Schrägparkoffensive&#8221;) flächendeckend vernichtet,<br />
* Zugleich das Radfahren auf Schienenstraßen durch Haltestellenkaps zum Russischen Roulette verwandelt,<br />
* und jetzt nimmt man dem Radverkehr das Recht auf Sicherheitsabstand, indem man ihn mit Mehrzwangstreifen an den Rand drängt, wo man früher gemäß §7 StVO ausreichenden Seitenabstand zur Verfügung hatte:<br />
Ein 1.2m bis 1.5m breiter Streifen neben einer Parkspur &#8211; während der Radverkehrskoordinator selbst &#8220;Zu geparkten Autos seitlich einen Meter Sicherheitsabstand halten&#8221; empfiehlt: <a href="http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/sicherheit/tipps.html" rel="nofollow">http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/sicherheit/tipps.html</a></p>
<p>Und das ganze wird uns noch als &#8220;Radwegkilometer&#8221; verrechnet !<br />
So fördert Wien den Radverkehr</p>
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		<title>Von: flo</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:36:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir haben uns als Stadt Wien der bestmöglichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegbenützungspflicht bleibt aufrecht.&quot;

das klingt ja super, aber wieso wird dann im jahr 2009 sowas wie der ringradweg neu umgesetzt, wo großteils wieder fläche den fußgeherInnen weggenommen wird, und mit lebensgefährlichen kurvenradien hin und her geschwenkt wird, anstatt gleich auf der nebenfahrbahn, od. noch besser am ring zu bleiben/fahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben uns als Stadt Wien der bestmöglichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegbenützungspflicht bleibt aufrecht.&#8221;</p>
<p>das klingt ja super, aber wieso wird dann im jahr 2009 sowas wie der ringradweg neu umgesetzt, wo großteils wieder fläche den fußgeherInnen weggenommen wird, und mit lebensgefährlichen kurvenradien hin und her geschwenkt wird, anstatt gleich auf der nebenfahrbahn, od. noch besser am ring zu bleiben/fahren.</p>
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		<title>Von: Ikarus</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Ikarus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 12:45:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lobby.ig-fahrrad.org/?p=1064#comment-165</guid>
		<description>Es ist wirklich hoechste Zeit, dass die Radwegbenuetzungspflicht faellt. Auch danach wird&#039;s natuerlich Autofahrer geben, die glauben Radfahrer von der Strasse scheuchen zu muessen - aber je mehr Radler es gibt, desto besser wird natuerlich die Situation fuer die Radfahrer. Das entwickelt also von selbst eine Dynamik, so dass sich die Situation auch irgendwie von selbst verbessert. Trotzdem muessen die Forderungen an die Politik klar sein. Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht, Einrichtung von Fahrradstrassen (z.B. nach deutschem Vorbild), ausreichend Radabstellplatze, Ueberland Radwegbau, usw. Ich hoffe, dass sich mit der geplanten Gesetzesaenderung was bessert - und fuerchte zugleich, dass die Autofahrerlobby ihre Macht ausspielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich hoechste Zeit, dass die Radwegbenuetzungspflicht faellt. Auch danach wird&#8217;s natuerlich Autofahrer geben, die glauben Radfahrer von der Strasse scheuchen zu muessen &#8211; aber je mehr Radler es gibt, desto besser wird natuerlich die Situation fuer die Radfahrer. Das entwickelt also von selbst eine Dynamik, so dass sich die Situation auch irgendwie von selbst verbessert. Trotzdem muessen die Forderungen an die Politik klar sein. Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht, Einrichtung von Fahrradstrassen (z.B. nach deutschem Vorbild), ausreichend Radabstellplatze, Ueberland Radwegbau, usw. Ich hoffe, dass sich mit der geplanten Gesetzesaenderung was bessert &#8211; und fuerchte zugleich, dass die Autofahrerlobby ihre Macht ausspielt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Weutzi</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-164</link>
		<dc:creator>Weutzi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:46:02 +0000</pubDate>
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		<description>Na da bin ich ja schon mal neugierig ob und wann sich was verbessert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na da bin ich ja schon mal neugierig ob und wann sich was verbessert.</p>
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	<item>
		<title>Von: felczak</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>felczak</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lobby.ig-fahrrad.org/?p=1064#comment-163</guid>
		<description>Die Wiener Stadtverwaltung hat zum Glück eingesehen, dass die meisten Radfahrer am besten auf der Straße aufgehoben sind und Radrouten wie z.B. die Herrengasse eingerichtet. Der Trend geht somit in die richtige Richtung. 
Was aber zu wünschen übrig läßt ist das Ausbautempo und die Qualität.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiener Stadtverwaltung hat zum Glück eingesehen, dass die meisten Radfahrer am besten auf der Straße aufgehoben sind und Radrouten wie z.B. die Herrengasse eingerichtet. Der Trend geht somit in die richtige Richtung.<br />
Was aber zu wünschen übrig läßt ist das Ausbautempo und die Qualität.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 13:14:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lobby.ig-fahrrad.org/?p=1064#comment-161</guid>
		<description>Ich freue mich über diese klare Aussage der Stadt Wien (und das obige posting scheint tatsächlich aus dem Stadtratbüro zu kommen) und das Bekenntnis zu sinnvollen Änderungen auch der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Stadt Wien bekennt sich hier zu einer zukunftsorientierten Mobilität.

Wenn es hoffentlich in Zukunft tatsächlich zu einer Aufhebung der Radwegbenützungspflicht kommt ist das ein wesentlicher Schritt für eine gesteigerte innerstädtische Mobilität und eine Integration der RadfahrerInnen in den Verkehr bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit für RadfahrerInnen.   Auch können dann die überaus gefährlichen Gehsteigradwege endlich entlastet werden.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber auch das Wissen, das gesetzliche Verankerung zwar ein äusserst wichtiger Schritt sind, aber die Akzeptanz von Gesetzen und das Wissen darüber eine andere Sache sind.  Wir sehen bereits heute dass viele Autofahrer aus unterschiedlichsten Gründen und oft wohl auch Unwissenheit oder Bequemlichkeit bestehende Gesetze für RadfahrerInnen ignorieren (Parken auf Radwegen, Radwegquerungen ...).    Es wäre daher sehr wichtig bei bei allen Gesetzesänderungen pro Radverkehr auch durch flankierende Begleitmassnahmen die Akzeptanz dieser Änderungen im Strassenverkehr durch die AutofahrerInnen zu erhöhen und die Vorteile für alle auch medial zu transportieren.

Eine sinnvolle Informationskampagne über Rechte von Auto- und RadfahrerInnen und FussgängerInnen würde hier sicher zu einer Verbesserung der Sicherheit und Verringerung von unnötigen und entbehrlichen &quot;Radrowdies vs. Autorowdies&quot;-Debatten führen, die weder zu einer Steigerung der Mobilität noch zu einer gerechteren Raumaufteilung zwischen allen VerkehrsteilnehmerInnen führen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich über diese klare Aussage der Stadt Wien (und das obige posting scheint tatsächlich aus dem Stadtratbüro zu kommen) und das Bekenntnis zu sinnvollen Änderungen auch der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Stadt Wien bekennt sich hier zu einer zukunftsorientierten Mobilität.</p>
<p>Wenn es hoffentlich in Zukunft tatsächlich zu einer Aufhebung der Radwegbenützungspflicht kommt ist das ein wesentlicher Schritt für eine gesteigerte innerstädtische Mobilität und eine Integration der RadfahrerInnen in den Verkehr bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit für RadfahrerInnen.   Auch können dann die überaus gefährlichen Gehsteigradwege endlich entlastet werden.</p>
<p>Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber auch das Wissen, das gesetzliche Verankerung zwar ein äusserst wichtiger Schritt sind, aber die Akzeptanz von Gesetzen und das Wissen darüber eine andere Sache sind.  Wir sehen bereits heute dass viele Autofahrer aus unterschiedlichsten Gründen und oft wohl auch Unwissenheit oder Bequemlichkeit bestehende Gesetze für RadfahrerInnen ignorieren (Parken auf Radwegen, Radwegquerungen &#8230;).    Es wäre daher sehr wichtig bei bei allen Gesetzesänderungen pro Radverkehr auch durch flankierende Begleitmassnahmen die Akzeptanz dieser Änderungen im Strassenverkehr durch die AutofahrerInnen zu erhöhen und die Vorteile für alle auch medial zu transportieren.</p>
<p>Eine sinnvolle Informationskampagne über Rechte von Auto- und RadfahrerInnen und FussgängerInnen würde hier sicher zu einer Verbesserung der Sicherheit und Verringerung von unnötigen und entbehrlichen &#8220;Radrowdies vs. Autorowdies&#8221;-Debatten führen, die weder zu einer Steigerung der Mobilität noch zu einer gerechteren Raumaufteilung zwischen allen VerkehrsteilnehmerInnen führen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: walter vertat</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-158</link>
		<dc:creator>walter vertat</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:29:33 +0000</pubDate>
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		<description>Zurück zur Zukunft, das Rad gab es vor dem Auto und wurde vor allem in Österreich nicht mehr als Verkehrsmittel geachtet,
sondern als Freizeitgestaltung, da immer mehr Leute erkennen
dass das Rad in der Stadt das ideale Verkehrsmittel ist. freut es mich das scheinbar eine Bewusstseins Veränderung statt findend.
ich selbst fahre nur selten mit dem Rad, aber der Verstand sagt mir ganz klar angesichts des wenigen Flächen-und Energieverbrauchs, sowie die Auswirkung auf der Gesundheit.
Das Rad viel stärker im Mittelpunkt gestellt gehört.aber nicht auf kosten der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.
und des zu Fuß gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück zur Zukunft, das Rad gab es vor dem Auto und wurde vor allem in Österreich nicht mehr als Verkehrsmittel geachtet,<br />
sondern als Freizeitgestaltung, da immer mehr Leute erkennen<br />
dass das Rad in der Stadt das ideale Verkehrsmittel ist. freut es mich das scheinbar eine Bewusstseins Veränderung statt findend.<br />
ich selbst fahre nur selten mit dem Rad, aber der Verstand sagt mir ganz klar angesichts des wenigen Flächen-und Energieverbrauchs, sowie die Auswirkung auf der Gesundheit.<br />
Das Rad viel stärker im Mittelpunkt gestellt gehört.aber nicht auf kosten der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.<br />
und des zu Fuß gehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rudi Schicker</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-157</link>
		<dc:creator>Rudi Schicker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:19:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lobby.ig-fahrrad.org/?p=1064#comment-157</guid>
		<description>In § 68 der Straßenverkehrsordnung (StVO) wird detailliert das Verhalten der RadfahrerInnen geregelt. Diese sollen (unter Strafandrohung) mit einspurigen Fahrrädern einen allenfalls neben der Fahrbahn liegenden Radweg benützen, haben mit Rennfahrrädern auf Trainingsfahrten, mit mehrspurigen Fahrrädern oder bei Mitführen eines Anhängers bis 80 cm Breite die freie Wahl, welche Verkehrsfläche sie benützen wollen und werden bei noch breiteren Gefährten auf die Fahrbahn verwiesen. 

Diese Verhaltensvorschrift schert alle RadfahrerInnen über einen Kamm, egal ob diese langsam oder schnell unterwegs sein wollen und vorsichtig oder verkehrsroutiniert sind. Diese Pflicht ist ein Relikt aus Zeiten, als RadfahrerInnen noch ein Fremdkörper im Stadtbild waren und die Rücksichtnahme von AutofahrerInnen auf schwächere Verkehrsteilnehmer endenwollend war.

Eine Änderung des Modal-Splits und eine deutliche Zunahme des Radverkehrs im städtischen Bereich in den letzten Jahren erfordern ein flexibleres Denken, nicht nur aller VerkehrsteilnehmerInnen, sondern auch der Gesetzgebung. Radwege werden von RadlerInnen ohnehin immer dort gern angenommen, wo sie sich im fließenden Straßenverkehr zu unsicher fühlen. Einer gesetzlichen Verpflichtung bedarf es insofern keineswegs.

Andererseits sollen RadlerInnen aber auch nicht zur Benützung von Radwegen angehalten werden, die sich als Umweg erweisen könnten. In manchen Fällen ist das Mitfließen des Radverkehrs auf der Fahrbahn mit dem übrigen Fahrzeugverkehr für RadfahrerInnen optimaler, weil schneller oder sicherer. Wir haben uns als Stadt Wien der bestmöglichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegbenützungspflicht bleibt aufrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In § 68 der Straßenverkehrsordnung (StVO) wird detailliert das Verhalten der RadfahrerInnen geregelt. Diese sollen (unter Strafandrohung) mit einspurigen Fahrrädern einen allenfalls neben der Fahrbahn liegenden Radweg benützen, haben mit Rennfahrrädern auf Trainingsfahrten, mit mehrspurigen Fahrrädern oder bei Mitführen eines Anhängers bis 80 cm Breite die freie Wahl, welche Verkehrsfläche sie benützen wollen und werden bei noch breiteren Gefährten auf die Fahrbahn verwiesen. </p>
<p>Diese Verhaltensvorschrift schert alle RadfahrerInnen über einen Kamm, egal ob diese langsam oder schnell unterwegs sein wollen und vorsichtig oder verkehrsroutiniert sind. Diese Pflicht ist ein Relikt aus Zeiten, als RadfahrerInnen noch ein Fremdkörper im Stadtbild waren und die Rücksichtnahme von AutofahrerInnen auf schwächere Verkehrsteilnehmer endenwollend war.</p>
<p>Eine Änderung des Modal-Splits und eine deutliche Zunahme des Radverkehrs im städtischen Bereich in den letzten Jahren erfordern ein flexibleres Denken, nicht nur aller VerkehrsteilnehmerInnen, sondern auch der Gesetzgebung. Radwege werden von RadlerInnen ohnehin immer dort gern angenommen, wo sie sich im fließenden Straßenverkehr zu unsicher fühlen. Einer gesetzlichen Verpflichtung bedarf es insofern keineswegs.</p>
<p>Andererseits sollen RadlerInnen aber auch nicht zur Benützung von Radwegen angehalten werden, die sich als Umweg erweisen könnten. In manchen Fällen ist das Mitfließen des Radverkehrs auf der Fahrbahn mit dem übrigen Fahrzeugverkehr für RadfahrerInnen optimaler, weil schneller oder sicherer. Wir haben uns als Stadt Wien der bestmöglichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegbenützungspflicht bleibt aufrecht.</p>
]]></content:encoded>
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