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	<title>Kommentare zu: Recht des Fahrrads auf Fahrbahn</title>
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	<description>die junge radlobby</description>
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		<title>Von: coyote</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-168</link>
		<dc:creator>coyote</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 16:58:58 +0000</pubDate>
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		<description>Die Radverkehrspolitik der Stadt Wien in kurzen Worten:
* Erst hat man die &quot;Schleichwege&quot; im Nebenstra&#223;enraum, auf denen man noch in den 70er- und 80er-Jahren unbehelligt radeln konnte, zur wundersamen Gratisstellplatzvermehrung (&quot;Schr&#228;gparkoffensive&quot;) fl&#228;chendeckend vernichtet,
* Zugleich das Radfahren auf Schienenstra&#223;en durch Haltestellenkaps zum Russischen Roulette verwandelt,
* und jetzt nimmt man dem Radverkehr das Recht auf Sicherheitsabstand, indem man ihn mit Mehrzwangstreifen an den Rand dr&#228;ngt, wo man fr&#252;her gem&#228;&#223; §7 StVO ausreichenden Seitenabstand zur Verf&#252;gung hatte:
Ein 1.2m bis 1.5m breiter Streifen neben einer Parkspur - w&#228;hrend der Radverkehrskoordinator selbst &quot;Zu geparkten Autos seitlich einen Meter Sicherheitsabstand halten&quot; empfiehlt: http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/sicherheit/tipps.html

Und das ganze wird uns noch als &quot;Radwegkilometer&quot; verrechnet !
So f&#246;rdert Wien den Radverkehr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Radverkehrspolitik der Stadt Wien in kurzen Worten:<br />
* Erst hat man die &#8220;Schleichwege&#8221; im Nebenstra&#223;enraum, auf denen man noch in den 70er- und 80er-Jahren unbehelligt radeln konnte, zur wundersamen Gratisstellplatzvermehrung (&#8220;Schr&#228;gparkoffensive&#8221;) fl&#228;chendeckend vernichtet,<br />
* Zugleich das Radfahren auf Schienenstra&#223;en durch Haltestellenkaps zum Russischen Roulette verwandelt,<br />
* und jetzt nimmt man dem Radverkehr das Recht auf Sicherheitsabstand, indem man ihn mit Mehrzwangstreifen an den Rand dr&#228;ngt, wo man fr&#252;her gem&#228;&#223; §7 StVO ausreichenden Seitenabstand zur Verf&#252;gung hatte:<br />
Ein 1.2m bis 1.5m breiter Streifen neben einer Parkspur &#8211; w&#228;hrend der Radverkehrskoordinator selbst &#8220;Zu geparkten Autos seitlich einen Meter Sicherheitsabstand halten&#8221; empfiehlt: <a href="http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/sicherheit/tipps.html" rel="nofollow">http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/sicherheit/tipps.html</a></p>
<p>Und das ganze wird uns noch als &#8220;Radwegkilometer&#8221; verrechnet !<br />
So f&#246;rdert Wien den Radverkehr</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: flo</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:36:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir haben uns als Stadt Wien der bestm&#246;glichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegben&#252;tzungspflicht bleibt aufrecht.&quot;

das klingt ja super, aber wieso wird dann im jahr 2009 sowas wie der ringradweg neu umgesetzt, wo gro&#223;teils wieder fl&#228;che den fu&#223;geherInnen weggenommen wird, und mit lebensgef&#228;hrlichen kurvenradien hin und her geschwenkt wird, anstatt gleich auf der nebenfahrbahn, od. noch besser am ring zu bleiben/fahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben uns als Stadt Wien der bestm&#246;glichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegben&#252;tzungspflicht bleibt aufrecht.&#8221;</p>
<p>das klingt ja super, aber wieso wird dann im jahr 2009 sowas wie der ringradweg neu umgesetzt, wo gro&#223;teils wieder fl&#228;che den fu&#223;geherInnen weggenommen wird, und mit lebensgef&#228;hrlichen kurvenradien hin und her geschwenkt wird, anstatt gleich auf der nebenfahrbahn, od. noch besser am ring zu bleiben/fahren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ikarus</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Ikarus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 12:45:43 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist wirklich hoechste Zeit, dass die Radwegbenuetzungspflicht faellt. Auch danach wird&#039;s natuerlich Autofahrer geben, die glauben Radfahrer von der Strasse scheuchen zu muessen - aber je mehr Radler es gibt, desto besser wird natuerlich die Situation fuer die Radfahrer. Das entwickelt also von selbst eine Dynamik, so dass sich die Situation auch irgendwie von selbst verbessert. Trotzdem muessen die Forderungen an die Politik klar sein. Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht, Einrichtung von Fahrradstrassen (z.B. nach deutschem Vorbild), ausreichend Radabstellplatze, Ueberland Radwegbau, usw. Ich hoffe, dass sich mit der geplanten Gesetzesaenderung was bessert - und fuerchte zugleich, dass die Autofahrerlobby ihre Macht ausspielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich hoechste Zeit, dass die Radwegbenuetzungspflicht faellt. Auch danach wird&#8217;s natuerlich Autofahrer geben, die glauben Radfahrer von der Strasse scheuchen zu muessen &#8211; aber je mehr Radler es gibt, desto besser wird natuerlich die Situation fuer die Radfahrer. Das entwickelt also von selbst eine Dynamik, so dass sich die Situation auch irgendwie von selbst verbessert. Trotzdem muessen die Forderungen an die Politik klar sein. Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht, Einrichtung von Fahrradstrassen (z.B. nach deutschem Vorbild), ausreichend Radabstellplatze, Ueberland Radwegbau, usw. Ich hoffe, dass sich mit der geplanten Gesetzesaenderung was bessert &#8211; und fuerchte zugleich, dass die Autofahrerlobby ihre Macht ausspielt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Weutzi</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-164</link>
		<dc:creator>Weutzi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:46:02 +0000</pubDate>
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		<description>Na da bin ich ja schon mal neugierig ob und wann sich was verbessert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na da bin ich ja schon mal neugierig ob und wann sich was verbessert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: felczak</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>felczak</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lobby.ig-fahrrad.org/?p=1064#comment-163</guid>
		<description>Die Wiener Stadtverwaltung hat zum Gl&#252;ck eingesehen, dass die meisten Radfahrer am besten auf der Stra&#223;e aufgehoben sind und Radrouten wie z.B. die Herrengasse eingerichtet. Der Trend geht somit in die richtige Richtung. 
Was aber zu w&#252;nschen &#252;brig l&#228;&#223;t ist das Ausbautempo und die Qualit&#228;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiener Stadtverwaltung hat zum Gl&#252;ck eingesehen, dass die meisten Radfahrer am besten auf der Stra&#223;e aufgehoben sind und Radrouten wie z.B. die Herrengasse eingerichtet. Der Trend geht somit in die richtige Richtung.<br />
Was aber zu w&#252;nschen &#252;brig l&#228;&#223;t ist das Ausbautempo und die Qualit&#228;t.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 13:14:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich freue mich &#252;ber diese klare Aussage der Stadt Wien (und das obige posting scheint tats&#228;chlich aus dem Stadtratb&#252;ro zu kommen) und das Bekenntnis zu sinnvollen &#196;nderungen auch der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Stadt Wien bekennt sich hier zu einer zukunftsorientierten Mobilit&#228;t.

Wenn es hoffentlich in Zukunft tats&#228;chlich zu einer Aufhebung der Radwegben&#252;tzungspflicht kommt ist das ein wesentlicher Schritt f&#252;r eine gesteigerte innerst&#228;dtische Mobilit&#228;t und eine Integration der RadfahrerInnen in den Verkehr bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit f&#252;r RadfahrerInnen.   Auch k&#246;nnen dann die &#252;beraus gef&#228;hrlichen Gehsteigradwege endlich entlastet werden.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber auch das Wissen, das gesetzliche Verankerung zwar ein &#228;usserst wichtiger Schritt sind, aber die Akzeptanz von Gesetzen und das Wissen dar&#252;ber eine andere Sache sind.  Wir sehen bereits heute dass viele Autofahrer aus unterschiedlichsten Gr&#252;nden und oft wohl auch Unwissenheit oder Bequemlichkeit bestehende Gesetze f&#252;r RadfahrerInnen ignorieren (Parken auf Radwegen, Radwegquerungen ...).    Es w&#228;re daher sehr wichtig bei bei allen Gesetzes&#228;nderungen pro Radverkehr auch durch flankierende Begleitmassnahmen die Akzeptanz dieser &#196;nderungen im Strassenverkehr durch die AutofahrerInnen zu erh&#246;hen und die Vorteile f&#252;r alle auch medial zu transportieren.

Eine sinnvolle Informationskampagne &#252;ber Rechte von Auto- und RadfahrerInnen und Fussg&#228;ngerInnen w&#252;rde hier sicher zu einer Verbesserung der Sicherheit und Verringerung von unn&#246;tigen und entbehrlichen &quot;Radrowdies vs. Autorowdies&quot;-Debatten f&#252;hren, die weder zu einer Steigerung der Mobilit&#228;t noch zu einer gerechteren Raumaufteilung zwischen allen VerkehrsteilnehmerInnen f&#252;hren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich &#252;ber diese klare Aussage der Stadt Wien (und das obige posting scheint tats&#228;chlich aus dem Stadtratb&#252;ro zu kommen) und das Bekenntnis zu sinnvollen &#196;nderungen auch der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Stadt Wien bekennt sich hier zu einer zukunftsorientierten Mobilit&#228;t.</p>
<p>Wenn es hoffentlich in Zukunft tats&#228;chlich zu einer Aufhebung der Radwegben&#252;tzungspflicht kommt ist das ein wesentlicher Schritt f&#252;r eine gesteigerte innerst&#228;dtische Mobilit&#228;t und eine Integration der RadfahrerInnen in den Verkehr bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit f&#252;r RadfahrerInnen.   Auch k&#246;nnen dann die &#252;beraus gef&#228;hrlichen Gehsteigradwege endlich entlastet werden.</p>
<p>Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber auch das Wissen, das gesetzliche Verankerung zwar ein &#228;usserst wichtiger Schritt sind, aber die Akzeptanz von Gesetzen und das Wissen dar&#252;ber eine andere Sache sind.  Wir sehen bereits heute dass viele Autofahrer aus unterschiedlichsten Gr&#252;nden und oft wohl auch Unwissenheit oder Bequemlichkeit bestehende Gesetze f&#252;r RadfahrerInnen ignorieren (Parken auf Radwegen, Radwegquerungen &#8230;).    Es w&#228;re daher sehr wichtig bei bei allen Gesetzes&#228;nderungen pro Radverkehr auch durch flankierende Begleitmassnahmen die Akzeptanz dieser &#196;nderungen im Strassenverkehr durch die AutofahrerInnen zu erh&#246;hen und die Vorteile f&#252;r alle auch medial zu transportieren.</p>
<p>Eine sinnvolle Informationskampagne &#252;ber Rechte von Auto- und RadfahrerInnen und Fussg&#228;ngerInnen w&#252;rde hier sicher zu einer Verbesserung der Sicherheit und Verringerung von unn&#246;tigen und entbehrlichen &#8220;Radrowdies vs. Autorowdies&#8221;-Debatten f&#252;hren, die weder zu einer Steigerung der Mobilit&#228;t noch zu einer gerechteren Raumaufteilung zwischen allen VerkehrsteilnehmerInnen f&#252;hren.</p>
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	<item>
		<title>Von: walter vertat</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-158</link>
		<dc:creator>walter vertat</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:29:33 +0000</pubDate>
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		<description>Zur&#252;ck zur Zukunft, das Rad gab es vor dem Auto und wurde vor allem in &#214;sterreich nicht mehr als Verkehrsmittel geachtet,
sondern als Freizeitgestaltung, da immer mehr Leute erkennen
dass das Rad in der Stadt das ideale Verkehrsmittel ist. freut es mich das scheinbar eine Bewusstseins Ver&#228;nderung statt findend.
ich selbst fahre nur selten mit dem Rad, aber der Verstand sagt mir ganz klar angesichts des wenigen Fl&#228;chen-und Energieverbrauchs, sowie die Auswirkung auf der Gesundheit.
Das Rad viel st&#228;rker im Mittelpunkt gestellt geh&#246;rt.aber nicht auf kosten der Aufenthaltsqualit&#228;t im &#246;ffentlichen Raum.
und des zu Fu&#223; gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur&#252;ck zur Zukunft, das Rad gab es vor dem Auto und wurde vor allem in &#214;sterreich nicht mehr als Verkehrsmittel geachtet,<br />
sondern als Freizeitgestaltung, da immer mehr Leute erkennen<br />
dass das Rad in der Stadt das ideale Verkehrsmittel ist. freut es mich das scheinbar eine Bewusstseins Ver&#228;nderung statt findend.<br />
ich selbst fahre nur selten mit dem Rad, aber der Verstand sagt mir ganz klar angesichts des wenigen Fl&#228;chen-und Energieverbrauchs, sowie die Auswirkung auf der Gesundheit.<br />
Das Rad viel st&#228;rker im Mittelpunkt gestellt geh&#246;rt.aber nicht auf kosten der Aufenthaltsqualit&#228;t im &#246;ffentlichen Raum.<br />
und des zu Fu&#223; gehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rudi Schicker</title>
		<link>http://lobby.ig-fahrrad.org/recht-des-fahrrads-auf-fahrbahn/comment-page-1/#comment-157</link>
		<dc:creator>Rudi Schicker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:19:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lobby.ig-fahrrad.org/?p=1064#comment-157</guid>
		<description>In § 68 der Stra&#223;enverkehrsordnung (StVO) wird detailliert das Verhalten der RadfahrerInnen geregelt. Diese sollen (unter Strafandrohung) mit einspurigen Fahrr&#228;dern einen allenfalls neben der Fahrbahn liegenden Radweg ben&#252;tzen, haben mit Rennfahrr&#228;dern auf Trainingsfahrten, mit mehrspurigen Fahrr&#228;dern oder bei Mitf&#252;hren eines Anh&#228;ngers bis 80 cm Breite die freie Wahl, welche Verkehrsfl&#228;che sie ben&#252;tzen wollen und werden bei noch breiteren Gef&#228;hrten auf die Fahrbahn verwiesen. 

Diese Verhaltensvorschrift schert alle RadfahrerInnen &#252;ber einen Kamm, egal ob diese langsam oder schnell unterwegs sein wollen und vorsichtig oder verkehrsroutiniert sind. Diese Pflicht ist ein Relikt aus Zeiten, als RadfahrerInnen noch ein Fremdk&#246;rper im Stadtbild waren und die R&#252;cksichtnahme von AutofahrerInnen auf schw&#228;chere Verkehrsteilnehmer endenwollend war.

Eine &#196;nderung des Modal-Splits und eine deutliche Zunahme des Radverkehrs im st&#228;dtischen Bereich in den letzten Jahren erfordern ein flexibleres Denken, nicht nur aller VerkehrsteilnehmerInnen, sondern auch der Gesetzgebung. Radwege werden von RadlerInnen ohnehin immer dort gern angenommen, wo sie sich im flie&#223;enden Stra&#223;enverkehr zu unsicher f&#252;hlen. Einer gesetzlichen Verpflichtung bedarf es insofern keineswegs.

Andererseits sollen RadlerInnen aber auch nicht zur Ben&#252;tzung von Radwegen angehalten werden, die sich als Umweg erweisen k&#246;nnten. In manchen F&#228;llen ist das Mitflie&#223;en des Radverkehrs auf der Fahrbahn mit dem &#252;brigen Fahrzeugverkehr f&#252;r RadfahrerInnen optimaler, weil schneller oder sicherer. Wir haben uns als Stadt Wien der bestm&#246;glichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegben&#252;tzungspflicht bleibt aufrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In § 68 der Stra&#223;enverkehrsordnung (StVO) wird detailliert das Verhalten der RadfahrerInnen geregelt. Diese sollen (unter Strafandrohung) mit einspurigen Fahrr&#228;dern einen allenfalls neben der Fahrbahn liegenden Radweg ben&#252;tzen, haben mit Rennfahrr&#228;dern auf Trainingsfahrten, mit mehrspurigen Fahrr&#228;dern oder bei Mitf&#252;hren eines Anh&#228;ngers bis 80 cm Breite die freie Wahl, welche Verkehrsfl&#228;che sie ben&#252;tzen wollen und werden bei noch breiteren Gef&#228;hrten auf die Fahrbahn verwiesen. </p>
<p>Diese Verhaltensvorschrift schert alle RadfahrerInnen &#252;ber einen Kamm, egal ob diese langsam oder schnell unterwegs sein wollen und vorsichtig oder verkehrsroutiniert sind. Diese Pflicht ist ein Relikt aus Zeiten, als RadfahrerInnen noch ein Fremdk&#246;rper im Stadtbild waren und die R&#252;cksichtnahme von AutofahrerInnen auf schw&#228;chere Verkehrsteilnehmer endenwollend war.</p>
<p>Eine &#196;nderung des Modal-Splits und eine deutliche Zunahme des Radverkehrs im st&#228;dtischen Bereich in den letzten Jahren erfordern ein flexibleres Denken, nicht nur aller VerkehrsteilnehmerInnen, sondern auch der Gesetzgebung. Radwege werden von RadlerInnen ohnehin immer dort gern angenommen, wo sie sich im flie&#223;enden Stra&#223;enverkehr zu unsicher f&#252;hlen. Einer gesetzlichen Verpflichtung bedarf es insofern keineswegs.</p>
<p>Andererseits sollen RadlerInnen aber auch nicht zur Ben&#252;tzung von Radwegen angehalten werden, die sich als Umweg erweisen k&#246;nnten. In manchen F&#228;llen ist das Mitflie&#223;en des Radverkehrs auf der Fahrbahn mit dem &#252;brigen Fahrzeugverkehr f&#252;r RadfahrerInnen optimaler, weil schneller oder sicherer. Wir haben uns als Stadt Wien der bestm&#246;glichen Anlegung und Ausgestaltung von Radwegen verschrieben und werden diesen Weg weiter fortsetzen. Unsere Forderung nach einer Aufhebung der Radwegben&#252;tzungspflicht bleibt aufrecht.</p>
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